14.01.2020 - 14:03 Uhr
AuerbachOberpfalz

Viele neue Exponate für Museum 34 in Auerbach

Der Bestand an Ausstellungsstücken, aus denen die Auerbacher Museen schöpfen, wächst stetig. Ein Fundus von 40 000 Fotos verspricht Stoff für eine Sonderausstellung.

von Autor SCKProfil

Als Vorsitzender des Fördervereins Museum 34 hieß Bürgermeister Joachim Neuß bei der Hauptversammlung 14 Mitglieder im Bürgerhaus willkommen. Zu Beginn des neuen Jahres bilanzierten sie Erreichtes und berieten über Geplantes für die Zukunft.

Der Vorsitzende bezifferte die aktuelle Stärke nach einem Austritt auf 34 Mitglieder. Damit halte sich die Zahl stabil über 30. Diese bemühen sich um den geordneten Betrieb im Bürgerhaus, im Lodes-Museum und im Museum 34. Die Aktualisierungen der Dauerausstellung, die von der Museumsleiterin Marion Ringl gepflegt wurde, setzt aktuell Christine Neumüller im zweimonatigen Rhythmus fort.

Als ein großes Thema bot sich im vergangenen Jahr das Jubiläum "900 Jahre Kloster Michelfeld" an. Die Präsentation von Exponaten aus seiner Geschichte ergänzte der Mesner und Kirchenführer Luitpold Dietl mit Führungen. Eine zweite Sonderausstellung, die ebenfalls gute Resonanz fand, bestückten historische wie aktuelle Postkarten zum Thema "Grüße aus Auerbach".

Zwei neue Henfling-Bilder

Weiter berichtete Joachim Neuß über die neuesten Errungenschaften an Exponaten im vergangenen Jahr. Erneut ist Stadtarchivarin Doris Bundscherer fündig geworden auf der Suche nach Bildern des aus Auerbach stammenden Benediktinermönchs und Künstlers Joseph Henfling. Die Bilder "Johannesrain am Kocheler Moor bei Penzberg" und "Blick vom Vogel her auf den Kochelsee" sind angekauft worden.

40 000 Fotos zu sichten

Zudem sind 40 000 Bilder des Fotografen Reinhold Bruckner mit vielen Motiven, die für Auerbach Relevanz haben, kostenfrei an das Stadtarchiv übergegangen. Sie werden seit einigen Wochen gesichtet, archiviert und für eine Sonderausstellung sortiert.

Aus dem Nachlass des Bergwerksdirektor Johannes Pfeufer bekam der Förderverein von der Witwe Eva-Maria Pfeufer Exponate aus dessen Mineralien- und Bergbausammlung. Dazu wurde auch ein gut erhaltener "Auerbacher Pfennig", geprägt in den Jahren von 1390 bis 1400, erworben.

Aufgrund der ständig wachsenden Zahl von Ausstellungsstücken besteht Bedarf an zusätzlichem Lagerraum. Hier gingen die Überlegungen des Bürgermeisters dahin, in einem neuen Gebäude auf dem Bauhofgelände Platz zu schaffen.

Auch für die Archivierung der Exponate, die zum Teil von privater Hand zur Verfügung gestellt werden, wäre die erforderliche Ausstattung des Stadtarchivs zu erweitern. "Ein gut geführtes Archiv ist ein wertvoller Schatz für die Stadt", gab Neuß zu bedenken.

Interesse bei Kindern wecken

Die geplante Anschaffung eines Besucherzählers ist inzwischen realisiert. Darüber hinaus plant die Museumsleitung Besuche in den Kindergärten und Schulen, um dass das Interesse an Museumsbesuchen zu wecken. Zu diesem Zweck entwickelt Marion Ringl auch Vorstellungen für eine Beteiligung am Ferienprogramm der Stadt.

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