Altenstadt an der Waldnaab
22.07.2026 - 08:27 Uhr

Austropop und Alpenrock begeistern das zahlreiche Altenstädter Serenadenpublikum

Der Auftritt von „Ge heast“ im Rahmen der Sommerserenaden der Gemeinde Altenstadt reihte sich am Dienstag nahtlos in die Erfolgsgeschichte der Veranstaltungsreihe ein.

Bange Blicke richteten Bürgermeister Ernst Schicketanz und Petra Bach, die Organisatorin der Sommerserenaden der Gemeinde Altenstadt, am Dienstag in den Himmel. Nachdem die Serenade eine Woche zuvor dem Regen zum Opfer gefallen und buchstäblich ins Wasser gefallen war, ging die Angst im Altenstädter Rathaus um. Denn die Prognosen für diesen Abend sahen auch nicht allzu rosig aus. Doch das Wetter hielt, und die Besucher strömten in Scharen auf die Rathauspiazza, um sich Austropop und Alpenrock von „Ge heast“ anzuhören.

Gut über 600 mögen es wohl gewesen sein. Die aufgestellten Biertischgarnituren waren schnell besetzt. Auch die 120 zusätzlich aus dem Rathaus und der Grundschule von Hausmeister Thomas „Buutz“ Richtmann herbeigeschafften Stühle wurden ihm förmlich von seinem Transportgerät gerissen. Der Rest musste stehen. Thorsten Horn, Markus Schwarzbauer und Robert Bauer hielten, was sie versprachen: „Austropop und Alpenrock mit dreistimmigem Gesang“. Die Mischung kam beim Publikum bestens an. Der Auftakttitel „An am Abend so wia heit“ (… lod i mir Freind ei und dann mach ma Musik, weil’s überhaupt nix scheenas gibt) von Werner Schmidbauer war an diesem Abend Programm. Die Besucher waren bester Stimmung, die drei erfahrenen Musiker fühlten sich sichtlich wohl, harmonierten prächtig miteinander und boten Gitarrenmusik und Gesang auf hohem Niveau.

Das Repertoire reichte von Hits von Konstantin Wecker oder der Spider Murphy Gang, bis zu Gassenhauern von Austropop-Größen wie S.T.S, Wolfgang Ambros, Reinhard Fendrich, Georg Danzer, Sailer & Speer oder Andreas Gabalier. Ihr gut zweistündiger Auftritt war von Beginn an ein Wunsch- und Mitmachkonzert. Bekannte Gassenhauer wie „Du entschuldige i kenn di“ von Peter Cornelius, Reinhard Fendrichs „Macho Macho“, oder die Sehnsucht von STS nach Griechenland („Irgendwann bleib i dann dort“) sangen viele textsicher mit. „I am from Austria“ von Reinhard Fendrich wurde gewünscht. Mit den beiden gefühlvollen Zugaben „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern und Fendrichs „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“ endete schließlich ein rundum gelungenes Konzert.

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