23.09.2020 - 14:10 Uhr
Bad NeualbenreuthOberpfalz

Grenzlandturm "das schönste Fleckerl" in Bad Neualbenreuth

Die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Grenzlandturm und Gedenkstätten in Bad Neualbenreuth ließ die Arbeit in den vergangenen Monaten Revue passieren. Bürgermeister Klaus Meyer verriet, dass er mit dem Ort eine besondere Erinnerung verbindet.

Die Delegierten der ARGE Grenzlandturm und Gedenkstätten während der Jahreshauptversammlung im Tillensaal: Eva Ristl, Hubert Riedl, Dietmar Heller, Kriemhild Heller, Christian Hebert, Arthur Sommer, Josef Schnurer, Alfons Schnurrer, Emil Ristl, Agnes Schöner, Bürgermeister Klaus Sommer, Hubert Stark, Erwin Löw und Michael Weber (von links).
von Autor ENZProfil

Bei der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Grenzlandturm und Gedenkstätten im Tillensaal war der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Arthur Sommer der wichtigste Punkt.

Der Sprecher nannte im Rückblick auf 2019 den Frühjahrsputz zu Beginn und die Vorbereitungen vorm Winterhalbjahr zum Ende der Saison sowie dazwischen diverse Mäheinsätze.

Das Mähen im Turmareal und die Pflege des Kräutergartens wurden den Angaben zufolge vom Turmpächter Emil Ristl und seiner Frau Eva übernommen.

Der Vorsitzende freute sich über den erfreulichen Trend bei den Turmbesteigungen mit 2401 Personen im Jahr 2019. Im Kassenbericht für 2019 konnte Kassier Christian Hebert von der Anschaffung eines neuen Kühlschranks, eines neuen Feuerlöschers sowie einer Heckenschere berichten. Auch die Einnahmen aus dem Turmfest trugen zur finanziellen Stabilisierung der Arge bei.

Sommer erwähnte auch die Arbeiten im laufenden Jahr und berichtete von diversen Spenden. An der Kapelle Maria Frieden stellte die Gemeinde drei Granitbänke auf, die vom Haus des deutschen Ostens gestiftet wurden. Als Ausblick auf das Jahr 2021 hoffte Sommer im Hinblick auf die Einschränkungen durch Corona auf wieder normale Verhältnisse. Das 60-jährige Bestehen des Turms solle beim Turmfest am 2. Sonntag im August gewürdigt werden.

Im Hinblick auf die Neuwahlen 2021 kündigte Sommer an, dass er laut Satzung nicht mehr als Vorsitzender kandidieren könne, weil er aus dem Marktrat ausgeschieden sei. Sommer regte die Gründung eines Beirates an. Im kommenden Jahr soll vor allem eine Beleuchtung auf dem Weg zum Parkplatz geschaffen und ein Balancierbalken für den Kinderspielplatz angeschafft werden.

Bürgermeister Klaus Meyer nannte den Grenzlandturm "das schönste Fleckerl der Marktgemeinde". Er befand sich gerade am Grenzlandturm, als der Anruf über die Ernennung zu "Bad Neualbenreuth" kam. Deshalb sei der Turm auch für ihn persönlich ein besonderer Ort, sagte Meyer. Alle seien stolz auf das "Wahrzeichen".

Der stellvertretende Landesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Bayern, Dietmar Heller, überbrachte die Grüße von Landesobmann Stefan Hörtler und gratulierte zur Verleihung des Bäder-Titels.

Der Grenzlandturm sei vor allem in geschichtlicher Hinsicht ein bedeutsamer Ort, betonte der Vertreter der Sudetendeutschen.

Der Vorsitzende der ARGE Grenzlandturm und Gedenkstätten, Arthur Sommer, während seines Tätigkeitsberichts.

Der Grenzlandturm wurde durch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen aufgewertet

Bad Neualbenreuth
Hintergrund:

Die Teilnehmer der Arge-Versammlung

Bei der Versammlung der Arge Grenzlandturm und Gedenkstätten waren folgende Delegierte dabei: Bürgermeister Klaus Meyer, Christian Hebert, Erwin Löw und Hubert Stark (Gemeinde Bad Neualbenreuth), Kriemhild und Dietmar Heller (Sudetendeutsche Landsmannschaft), Eva Ristl, Hubert Riedl und Agnes Schöner (OWV), Alfons Schnurrer, Michael Weber und Josef Schnurer (Fremdenverkehrsverein) sowie Turmpächter Emil Ristl. Der weiter an der Arge beteiligte Egerer Landtag und auch der Heimatverband der Marienbader konnten krankheitsbedingt niemanden entsenden.

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