06.01.2020 - 14:48 Uhr
Bad NeualbenreuthOberpfalz

Muskateller-Birne und Apfelbeere

Die Aktion „Gegenwind im Stiftland e.V.“ unterstützt Kommunen bei Aufforstungsmaßnahmen und Solitärbaumpflanzungen. Das Motto lautet „Aufforsten statt Abholzen für Windkraftmonster“

Bürgermeister Klaus Meyer, Altbürgermeister Albert Köstler (Vorsitzender der Bürgeraktion "Gegenwind im Stiftland e.V.) sowie Andreas Rösch (Zweiter Vorsitzender der Bürgeraktion) bei der Besichtigung der Anpflanzungen aus einer Spende von "Gegenwind" (von rechts).
von Autor ENZProfil

Die Aktion „Gegenwind im Stiftland e.V.“ beschloss in ihrer Sitzung im August 2019 einstimmig, an interessierte Kommunen im Bürgeraktionsgebiet - je nach Finanzlage - jährlich bis zu 500 Euro auszuschütten. Mit diesem Geld sollen unter dem Motto „Aufforsten statt Abholzen für Windkraftmonster“ Aufforstungsmaßnahmen und Solitärbaumpflanzungen unterstützt werden. Die entsprechenden Maßnahmen sind mit der Bürgeraktion, der Kommune und gegebenenfalls mit den staatlichen Forstberatern vorher abzustimmen.

Als erste Kommune konnte Bad Neualbenreuth diese Spende in Empfang nehmen. Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege Harald Schlöger unterstützte die Marktgemeinde bei der Auswahl der Bäume und Sträucher für Pflanzungen an den Blickpunkten am ehemaligen Hochbehälter bei Ottengrün und bei Motzersreuth. Es wurden alte Obstsorten und Sträucher mit essbaren Früchten angepflanzt. Diese Blickpunkte sollen in das vorgesehene Konzept der Essbaren Wildpflanzen-Parks mit aufgenommen werden. So konnten die Muskateller-Birne, die „Gute Graue“, die Süßbirne, die Blutbirne, Felsenbirnen, die Apfelbeere, Kornelkirschen, eine Alpenrose und weitere Sträucher in die Pflanzungen aufgenommen werden.

Der Vorsitzende der Bürgeraktion „Gegenwind“, Altbürgermeister Albert Köstler, zeigte sich sehr erfreut über das Ergebnis und äußerte, dass „Gegenwind“ sich auch weiterhin für eine gesunde und intakte Umwelt ohne Windräder und deren zahlreiche Nebenwirkungen einsetzen wird. In diesem Zusammenhang kritisierte er den Bund Naturschutz, der sich zu oft der Windkraft-Lobby ergibt. Er bedauerte die Panikmache in Bezug auf den Klimawandel und betonte, dass gerade diesbezüglich der Wald als CO2-Speicher eine große Rolle spiele und kein Baum einem Windrad geopfert werden sollte.

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