Es klang nach einem harmlosen Behördengang: Ein 40-Jähriger erschien am Samstagmittag bei der Polizei in Hof, um seinen Führerschein abzuholen – pünktlich zum Ende seines Fahrverbots. Während er sein Anliegen vortrug, ließ er seinem Ärger über die schlechten Straßenverhältnisse freien Lauf und schilderte die beschwerliche Anfahrt zur Dienststelle.
Die Beamten hörten aufmerksam zu und wurden stutzig. Denn schnell stellte sich heraus, dass der Mann selbst mit dem Auto gekommen war – obwohl das Fahrverbot zu diesem Zeitpunkt noch in Kraft war. Die Weiterfahrt wurde untersagt, statt mit frisch ausgehändigtem Führerschein musste der 40-Jährige den Heimweg anderweitig antreten. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens trotz Fahrverbots eingeleitet.













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