10.03.2021 - 10:23 Uhr
Bad NeualbenreuthOberpfalz

Spaziergang beim Sibyllenbad: Dornröschenschlaf im Corona-Alptraum

Das Pyramide-Hotel präsentiert sich sauber aufgeräumt, die Vorhänge an allen Fenstern peinlich genau geschlossen. Einzig der Weinberg vor dem Gebäude zeigt zaghafte Spuren von erwachender Natur.
von Autor FSCProfil

Spaziergänger, die in diesen Tagen das Sibyllenbad-Areal umrunden, dürften am südlichen Rundweg beim Anblick der Hotelanlagen und des Kurmittelhauses wohl von verschiedenen Gedanken beschäftigt sein. Sauber aufgeräumt, die Vorhänge an allen Fenstern peinlich genau geschlossen und keine Menschen in der Nähe – so zeigt sich gegenwärtig das zwischen Kurmittelhaus und dem ebenfalls geschlossenen Appartementhotel gelegene Hotel Pyramide.

Zaghafte Spuren von erwachender Natur zeigt einzig der vom Gründer Alois Zimmermann angelegte Weinberg.

Die Reben werden aber sicher keine 100 Jahre ohne Bearbeitung durch den Menschen wachsen. Denn sonst hätte sich das Märchen von einem verwunschenen Schloss wohl vollendet.

Nicht ganz so edel sind die Pflanzen im Vorfeld des Kurmittelhauses. Es teilt sein Schicksal mit den Hotels an der Kurallee. Nur die Perspektive vom südlichen Rundweg aus lässt den Alptraum vom Sibyllenbad als ein von der Natur überwuchertes Schloss entstehen.

Das Kurmittelhaus aus dieser Perspektive lässt ein bisschen den Alptraum vom überwucherten Schloss entstehen.

 

 

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