31.08.2018 - 10:14 Uhr
BärnauOberpfalz

Bärnauer Nachbarschaftshilfe besucht „Kondrauer Mineral- und Heilbrunnen“

Eine weitere Ausflugsfahrt hatte die Nachbarschaftshilfe Bärnau angeboten. Dieses Mal war das Ziel Kondrau mit Besichtigung des Betriebes „Kondrauer Mineral- und Heilbrunnen“.

50 Teilnehmer waren beim Ausflug der Bärnauer Nachbarschaftshilfe bei der Firma Kondrauer dabei.
von Autor BIRProfil

Eine weitere Ausflugsfahrt hatte die Nachbarschaftshilfe Bärnau angeboten. Dieses Mal war das Ziel Kondrau mit Besichtigung des Betriebes "Kondrauer Mineral- und Heilbrunnen".

Seinen Ursprung hatte der Mineralbrunnen bereits im Jahr 1281. Damals schöpften erstmals Zisterzienser das gute Wasser aus den Quellvorkommen in Waldsassen. 1668 war Kondrauer Hoflieferant des bayerischen Fürstenhofes, und 1897 wurde der Brunnen zum königlich Bayerischen Hoflieferanten geadelt. Noch heute ist dies an den weiß-blauen Rauten und dem Wittelsbacher Wappen erkennbar.

Jetzt sprudelt aus vier Quellen Kondrauer Mineralwasser, deren tiefster Brunnen 282 Meter ins Erdreich hinab reicht. Besondere geologische Schichten aus Granit und Basalt bilden einen natürlichen Filter und verhelfen dem Tiefenwasser zu einem ausgewogenen Gehalt an Mineralien, Spurenelementen und Kohlensäure.

Wie das Mineralwasser dann den Weg von der Quelle bis in die Flaschen findet, erklärte Betriebsleiter Florian Hruby sehr anschaulich und ausführlich bei einer Führung durch den Quellpark und das Betriebsgelände bis zur Abfüllanlage den 50 Teilnehmern der Ausflugsfahrt. So gab er unter anderen technische Erläuterungen, etwa über das Verfahren zum Enteisen des Mineralwassers.

Hruby betonte bei seinen Ausführungen, dass das Kondrauer Mineralwasser ein reines Produkt der Natur ist. Diese nachhaltig zu schützen, sei somit eines der wichtigsten Anliegen und nimmt in den Produktionsprozessen des Familienunternehmens einen hohen Stellenwert ein. "Das beinhaltet den umfassenden Schutz unseres eigenen Quellparks genauso wie die Flaschenabfüllung, bei der wir auf nachhaltige und umweltfreundliche Methoden setzen und ausschließlich Mehrweggebinde verwenden. Unser Unternehmen versorgt die Verbraucher täglich mit 100 000 bis 400 000 Flaschen Kondrauer Mineralwasser."

Interessant auch für die Besucher, dass die Kunststoffverschlüsse der Flaschen eine weitere Verwendung etwa für Kinderspielzeug finden und auch die Etiketten wieder verwendet werden, wie beispielsweise für Folien.

Bei der anschließenden Verkostung zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt von der breiten Angebotspalette.

Nach der Führung ging es weiter zur Einkehr im "Königlich Bayerischen Forsthaus". Von dort bestand dann auch die Möglichkeit zu einem Besuch der renovierten Basilika oder einem Stadtbummel.

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