Bärnau
05.03.2020 - 15:25 Uhr

Drei Bewerber für Bürgermeistersessel

Bei den Schwerpunkten für die politische Arbeit am Grenzkamm stehen dort für alle Gruppierungen die Lebensqualität der Bewohner mit an erster Stelle. Für den künftigen Weg setzen die drei Bürgermeisterkandidaten unterschiedliche Akzente.

Der 59-jährige Alfred Stier wird von der CSU und JWG nominiert. Bild: ws
Der 59-jährige Alfred Stier wird von der CSU und JWG nominiert.

Alfred Stier (CSU)

Das amtierende Stadtoberhaupt Alfred Stier (59) wird von der CSU Bärnau und JWG Bärnau als Bürgermeisterkandidat unterstützt. Möglichst dynamisch, intelligent und unbürokratisch will Stier das Begonnene in der Stadt Bärnau weiterführen und viele neue Dinge anstoßen. Die intensive Weiterführung der Städtebauförderung, die damit verbundene sinnvolle Umnutzung von innerörtlichen Leerständen, die Sicherung der ärztlichen Versorgung, aber auch beispielgebend das erste Europäische Naturverständniszentrum auf dem Silberhüttenareal inklusive Freibad Altglashütte sieht Stier als Schwerpunkte.

Dabei sei ihm wichtig, die Interessen aller Generationen zu vertreten und die Stadt Bärnau zukunftsfähig zu gestalten. Als Garant für realistische, machbare, zukunftsfähige Vorgehensweisen will Stier gerade Chancen für Bärnau, aber für die ganze Region entwickeln und anstoßen. Neben Ideen, Kreativität und Mut will er dafür sein hervorragendes Netzwerk für die notwendigen Finanzierungen nutzen. Mit Verhandlungsgeschick, Leidenschaft und Vernunft will er seinen Beitrag dazu leisten, dass Stadt und Landkreis als Gewinnerregion in eine gute Zukunft gehen.

Gottfried Beer (SPD/Grüne)

Gottfried Beer (63) ist eine sachliche Zusammenarbeit im Stadtrat wichtig. Er möchte die Arbeit im Stadtrat neu organisieren, alle Fraktionen einbeziehen und für mehr Transparenz gegenüber den Bürgern sorgen, sei es bei Wasser- und Abwasser, der Kommunal-GmbH oder beim Hallenbad. "Ich werde eine Leerstandsoffensive für günstigen Wohnraum starten." Dabei möchte er neue Ideen zur Vermarktung leerstehender Häuser ausprobieren. Er will den Einkaufsmarkt in der Innenstadt halten und ein Ärztezentrum in direkter Nähe unterstützen. Er möchte die Gebühren für Kindergarten und Kinderkrippe abschaffen und ein sinnvolles Energiekonzept für das unrentable Heizwerk entwickeln.

Gottfried Beer (63) wird von der SPD und den Grünen unterstützt. Bild: Foto HUMMER
Gottfried Beer (63) wird von der SPD und den Grünen unterstützt.

"Landschafts- und Naturschutz haben für mich einen hohen Stellenwert." Dazu gehören viele Maßnahmen, genauso wie eine Erweiterung des Radwegenetzes. "Ich bin für Lösungen, die den Naturcharakter des Silberhüttenareals betonen." Er will einen Jugendrat einrichten. Das Alte Schloss in Bärnau soll eine Einrichtung für Jung und Alt werden und im Bischof-Senestrey-Haus sollen günstige Mietwohnungen entstehen. Der Friedhof soll ein positiveres Erscheinungsbild bekommen und der Marktplatz zur "guten Stube" weiterentwickelt werden.

Hubert Häring (CFWG)

Mit seiner langjährigen beruflichen Erfahrung und seinem Fachwissen setzt sich Hubert Häring (65) von der Christlichen Freien Wählergemeinschaft für eine offene, ehrliche und bürgerfreundliche Politik ein. "Ich möchte ein Bürgermeister für alle Parteien und Ansprechpartner für alle Bürger sein", kündigt er an. Parteipolitik darf im Stadtrat keine Rolle spielen. Häring strebt die Wiedereröffnung des Hallenbades über eine Sanierung, wie 2016 von einem Fachbüro errechnet, an. Eine Kommunal-GmbH ohne die Kontrolle der Rechtsaufsicht brauche die Stadt nicht. "Der Wald der Bürger ist kein Spekulationsobjekt".

Hubert Häring (65) tritt für die Christliche Wählergemeinschaft an. Bild: ws
Hubert Häring (65) tritt für die Christliche Wählergemeinschaft an.

Häring setzt sich für die Schaffung von betreutem Wohnen im Bischof-Senestrey-Haus und die schnelle Realisierung des Ärztehauses an der Tachauer Straße ein. Mit ihm werde es keinen "Stillstand" geben. Fördermittel sind in Anspruch zu nehmen. Die Wasser- und Abwasserproblematik ist zu bewältigen. Weitere Straßen sind zu sanieren, die Städtebauförderung weiter zu führen. Familienfreundliche Politik, die Erhaltung von Freizeiteinrichtungen, die Unterstützung der Feuerwehren und aller Vereine ist ihm ein besonderes Anliegen. Häring ist allen Unternehmern in unserer Region dankbar, die Arbeitsplätze schaffen und erhalten.

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