Einstimmig hat der Bärnauer Stadtrat die Erschließung des Baugebiets "Am Rohrbrunnen" in Thanhausen beschlossen. Eine Teilerschließung wurde bereits 2018 beschränkt öffentlich ausgeschrieben. Damals wurde jedoch kein Angebot einer Baufirma abgegeben. Inzwischen sind schon drei der zwölf Bauparzellen verkauft.
Diplom-Ingenieur Andreas Schön vom Ingenieur-Büro Bork aus Falkenberg gab dem Stadtrat fachliche Erläuterungen. Er verwies darauf, dass die Erschließung rund 487 000 Euro kosten werde und wirtschaftlich absolut Sinn mache. Für die erstmalige Erschließung der Straße könnten nun Erschließungsbeiträge nach dem Baugesetzbuch von allen Grundstücken im Baugebiet erhoben werden. Die tatsächlich anfallenden Kosten für die Erschließung mit Wasser und Kanal werden in die Beitrags- und Gebührenkalkulation für die Wasserversorgung und Entwässerung mit eingerechnet.
Rücklage wird aufgestockt
Einstimmig billigte der Stadtrat die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2017 und erteilte ebenso einstimmig die Entlastung. Der Überschuss bei der Jahresrechnung betrug 311 000 Euro, die der allgemeinen Rücklage zugeführt wurden. Der Rücklagenbestand erreichte damit Ende 2017 eine Summe von 2,51 Millionen Euro. Ebenso einstimmig wurde dem Antrag der Eheleute Ute und Stefan Bauer aus Iglersreuth entsprochen, die eine schnellstmögliche Anbindung ihres Anwesens an die öffentliche Wasserversorgung fordern. Die Eheleute Bauer sind im Tourismus tätig und haben im Jahr rund 2800 Übernachtungen, im Schnitt 550 Gäste. Ihnen ist deshalb die Versorgungssicherheit für ihren Betrieb ein sehr wichtiges Anliegen.
Weiter wurde einstimmig beschlossen, dass Bürgermeister Alfred Stier beauftragt wird, die Stadt Bärnau in der Gesellschafterversammlung der Stadt Bärnau Kommunal GmbH zu vertreten.
In seinem Bürgermeisterbericht sprach Stier zu Beginn der Sitzung die Hoffnung aus, dass 2019 harmonischer werde als das abgelaufene Jahr. Die Silvesterparty zum Abschluss des zurückliegenden Jahres, so Stier, sei hervorragend angenommen, das neue Jahr mit einem tollen Feuerwerk gestartet worden.
Sanierung Gendarmerie
Brandaktuell verwies er darauf, dass er mit einigen möglichen Investoren sowie mit der Regierung der Oberpfalz zum Punkt Städtebauförderung Gespräche geführt habe. Diese seien sehr positiv verlaufen. So könne er sich eine Generalsanierung der ehemaligen Gendarmerie vorstellen, dies würde zu 90 Prozent bezuschusst. Dieses Haus könne man für Sozialwohnungen nutzen, sei eine der Vorstellungen.













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