27.08.2018 - 17:25 Uhr
BärnauOberpfalz

Familienfest im Geschichtspark Bärnau

Gäste von nah und fern lockt das Kinder- und Familienfest an den Geschichtspark nach Bärnau. Schon die Parkplatzsuche erweist sich als schwierig und auf dem Vorplatz des Geschichtsparks ist das Getümmel groß.

von DTRProfil

Über 700 Gäste aus der Region trieb es am Sonntag nach Bärnau, verrät Vorsitzender Alfred Wolf vom Verein „Via Carolina – Goldene Straße“, welcher nicht nur das Fest sondern den ganzen Geschichtspark am Laufen hält. Fast alle Besucher hätten trotz vielfältiger kostenfreier Stationen im Außenbereich das Eintrittsgeld nicht gescheut und seien im Park ganz intensiv ins Mittelalter abgetaucht. „Dies zeigt sich auch bei den Besucherzahlen“, sagt Wolf.

Reichlich Abwechslung

„Die Gebühr unterstützt die Vereinsarbeit und somit die zahlreichen Projekte von Via Carolina“, erklärt Wolf. Allein beim Kinder- und Familienfest seien über 50 Darsteller und Helfer ehrenamtlich aktiv gewesen. Ganz tolle Arbeit hätten zusätzlich Unterstützer aus aller Welt vom internationalen Jugendworkcamp geleistet.

Während die Erwachsenen sich das vielfältige Verpflegungsangebot genossen, hatten die kleinen Besucher reichlich Abwechslung. So wurde kräftig Armbrustschießen geübt, Äpfel geklopft, Hufeisen geworfen und Räuber Hotzenplotz mit dem Ball attackiert. Auch das Dosenwerfen, riesige Seifenblasen ziehen, eine Hüpfburg und der angrenzende Spielplatz begeisterte die Kleinen. Wer es ruhiger angehen lassen wollte fand sich beim Kinderschminken, Malen und Basteln ein.

Fortschritt am Bau

Im Geschichtspark selbst waren Jung und Alt gleichermaßen fasziniert. Während die Eltern die Handwerkskünste bestaunten oder den Geschichten aus dem Mittelalter lauschten, durften die Kinder selbst anpacken. So wurde bei Anita aus Neualbenreuth die Wolle verarbeitet, anderorts gefärbt oder gewebt. Das Bogenschießen zeigte wissenschaftlicher Leiter Stefan Wolters.

Überall gab es Bewohner mit Rüstungen und Gewändern zu entdecken, sogar beim Feuer machen mit Zunderpilz und Feuerstein konnte man zuschauen. Erstaunt waren die Stammgäste des Parks auch von den Fortschritten beim Bau der Reisestation. Hier ragen nach umfangreicher Grabarbeit nun schon die ersten Granitsteine der Burgmauer aus dem Boden.

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