14.07.2019 - 15:35 Uhr
BärnauOberpfalz

Feurwehrleute ein Vorbild für nächste Generation

Sie sind permanent zum Einsatz bereit und pflegen in der aktiven Truppe einen besonderen Zusammenhalt: Feuerwehrleute sind jetzt in Bärnau für langjährige Dienstzeit ausgezeichnet worden. Für manch einen Geehrten gibt's sogar Gratis-Urlaub.

Staatliche Ehrungen gab es für langjährge Aktive. Unser Bild zeigt von links Kreisbrandrat Andreas Wührl, Landrat Wolfgang Lippert, Bürgermeister Alfred Stier, Bernhard Fischer, Gerhard Kreuzer, Bernd Schmidkonz, Hermann Lobinger, Josef Dill, Jürgen Fischer, Thomas Schabner, Günther Janka, Kreisbrandinspektor Lorenz Müller, Engelbert Eckert und Kreisbrandmeister Helmut Czepa.
von Konrad RosnerProfil

Landrat Wolfgang Lippert überreichte die Ehrenurkunden - unterschrieben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann - sowie das Silberne Ehrenkreuz und die Ehrenamts-Card. Diejenigen, die für 40 Jahre Dienstzeit geehrt wurden, bekamen zudem eine Woche kostenlosen Urlaub im Feuerwehr-Erholungsheim Bayerisch Gmain überreicht, gesponsert vom Freistaat Bayern.

Würdigung des Ehrenamts

Bürgermeister Alfred Stier freute sich über die vielen Feuerwehr-Vertreter im Rathaus. Gekommen waren Aktive der Wehren Bärnau, Thanhausen, Altglashütte, Hermannsreuth, Schwarzenbach und Hohenthan. Die Stadt Bärnau, so Stier, sei stolz auf die Geehrten. Deshalb dankte er auch im Namen der Bürger für ihre Einsatzbereitschaft und Einsätze. "Ihr seid ein Vorbild für die nachfolgende Generation. Macht weiter so." Als Kitt für eine funktionierende Gesellschaft bezeichnete Landrat Wolfgang Lippert das Ehrenamt. Deshalb habe der Landkreis vor einigen Jahren auch die Ehrenamtskarte eingeführt, mit der man in vielen Bereichen in ganz Bayern Vergünstigungen erhalten könne. "Dies ist auch ein Zeichen dafür, dass wir das Ehrenamt ernst nehmen."

Der Landrat verwies auf die Veränderungen im Feuerwehrwesen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte. Dabei meinte der Sprecher die vielen technischen Hilfeleistungen heute im Gegensatz zu früher, als es vor allem um Brandbekämpfung ging. Die Fahrzeuge seien deshalb auch entsprechend technisch ausgestattet. Lippert dankte den Kommunen dafür, dass sie den Feuerwehren bei Investitionen aufgeschlossen gegenüberstehen. Um die neueste Technik zu beherrschen, seien umfassende Ausbildung und Übungen nötig. Einsätze seien oftmals nicht einfach, die Eindrücke ließen sich nicht einfach abstreifen und blieben lange im Gedächtnis.

Zusammenhalt

"Mich beeindruckt der große Zusammenhalt und die Kameradschaft in der Feuerwehr", so Lippert weiter. Wehren seien vor allem in den Dörfern für das gesellschaftliche Leben mit zuständig, mit ihren Festen und Veranstaltungen sorgten sie für ein aktives Dorfleben. "Die Jugend ist der Pfeiler für die Feuerwehr von morgen", bat Lippert die Geehrten, den Nachwuchs in die aktive Feuerwehrarbeit mit einzubinden.

Kreisbrandrat Andreas Wührl verwies darauf, dass alleine in diesem Jahr im Landkreis Tirschenreuth rund 200 Feuerwehrleute für 25 und 40 Jahre aktive Dienstzeit geehrt werden. "Geben Sie Ihr Wissen an die Jugend weiter", lautete Wührls Appell.

Geehrt wurden für jeweils 25 Jahre aktive Dienstzeit Engelbert Eckert (Bärnau), Thomas Schabner (Thanhausen), Robert Gradl (Altglashütte), Bernd Schmidkonz (Schwarzenbach) und Jürgen Fischer (Hohenthan). Für 40 Jahre aktive Dienstzeit wurden Josef Dill, Gerhard Kreuzer, Günther Janka (alle Hermannsreuth), sowie Hermann Lobinger und Bernhard Fischer (beide Schwarzenbach) geehrt.

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