27.09.2020 - 15:04 Uhr
BärnauOberpfalz

Fischers Fritze im Mittelalter erleben

Wie im Mittelalter gefischt und der Fang verarbeitet wurde, war im Geschichtspark Bärnau-Tachov zu sehen.
von Ulla Britta BaumerProfil

Wer im Mittelalter einen dicken Fisch angeln wollte, musste ein bisschen mehr Geschick mitbringen als die Fischers Fritzen heutzutage. Lediglich ein kräftiger Ast, eine selbst gedrehte Schnur und vorne ein Haken standen vor vielen Hundert Jahren als Fanggeräte zur Verfügung. Dennoch war Fisch bereits damals ein wertvolles Nahrungsmittel und wurde reichlich verzehrt. Wie unsere Vorfahren Fische gefangen und geräuchert oder wie sie Netze geknüpft haben, konnten die Gäste im Geschichtspark Bärnau-Tachov am Wochenende live erleben.

Während der Besucherstrom am Samstag bei Dauerregen eher tröpfelte, war der Sonntag, wenn auch die Temperaturen mit lediglich 8 Grad draußen zu wünschen übrig ließen, besser besucht. Ein trockenes Plätzchen im Tagungsraum hatten sich die Vertreter der Museen im Landkreis gesichert, die sich bei den der Thementagen unter dem neuen Namen „Das Zwoelfer“ vorstellen wollten. Die Museumsvertreter widmeten dem Kernthema „Fischerei im Landkreis früher und heute“ ihre Präsentation an unterschiedlich gestalteten Informationstischen.

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