18.11.2020 - 15:13 Uhr
BärnauOberpfalz

Millionen für die Städtebauförderung in Bärnau

Bärnauer Stadtrat genehmigt Jahresantrag für 2021 - Geplante Vorhaben mit förderfähigen Kosten von rund 3,5 Millionen Euro

Beim Umbau und der Sanierung der Bischof-Senestrey-Straße hat der Stadtrat im Jahresantrag rund 575 000 Euro an förderfähigen Kosten genannt.

Bei den verschiedenen Maßnahmen errechnet sich am Ende für 2021 eine Summe von rund 3,5 Millionen Euro an förderfähigen Kosten. Und in den kommenden Jahren bis 2024 stehen dann weitere 4,8 Millionen Euro in den Listen. Der Stadtrat stimmte in seiner jüngsten Sitzung dem Jahresantrag für die Städtebauförderung geschlossen zu.

Bei dem Treffen im Pfarrheimsaal stellte Architekt Klaus Stiefler den Jahresantrag im Detail vor. Bei den großen Vorhaben stehen 2021 der Umbau und die Sanierung des Anwesens Bischof-Senestrey-Straße 14 an. 750 000 Euro an förderfähigen Kosten werden im nächsten Jahr eingeplant, in den beiden kommenden Jahren dann jeweils rund 1,4 Millionen Euro.

Silberstraße folgt 2022

Bei den Ordnungsmaßnahmen finden sich im Antrag 660 000 Euro für die Neugestaltung der Bahnhofstraße und der Philipp-Mühlmayer-Straße, darin sei auch die Friedhofsmauer enthalten. Für diesen Straßenbau wurde mit insgesamt 2,75 Millionen Euro kalkuliert, bislang bewilligt wurden 2,09 Millionen Euro. Für die Neugestaltung des Bereichs an der Philipp-Mühlmayer-Straße 18/20 werden 605 000 Euro eingetragen, weitere 155 000 Euro finden sich für die Gestaltung des Entlastungsparkplatzes am Regenüberlaufbecken sowie 150 000 Euro für die Aufwertung des Parkplatzes am Friedhof.

Weiterer Bericht vom Stadrat

Bärnau

Bei der Neugestaltung der Bischof-Senestrey-Straße kalkuliert der Antrag mit förderfähigen Kosten von 575 000 Euro. Im kommenden Jahr sieht der Plan die Silberstraße mit einem Ansatz von 500 000 Euro vor. Bei der Vorstellung des Jahresantrags blickte Stiefler auch auf die Förderung des Ackerbürgerhauses zurück. Hier hätte man bereits 1,6 Millionen Euro bewilligt bekommen, obwohl der Bau noch nicht erfolgt sei. Der Architekt bewertete diese schnelle Genehmigung der Gelder auch als eine Art Anerkennung dieser Maßnahme. "Die Regierung hat erkannt, dass es in die richtige Richtung geht", so Stiefler.

Fortführung des Förderprogramms

Weiter steht im Jahresantrag für 2021 eine Summe von 390 000 Euro für die barrierefreie Gestaltung des Rathauses. Weit weg sind dagegen der Umbau und die Nutzungsänderung des Knopfmuseums. Hier setzt man 500 000 Euro erst in 2024 an. Bei den weiteren Maßnahmen finden sich etwa 100 000 Euro für die Fortführung des Kommunalen Förderprogramms, ebenso in den drei weiteren Jahren. "Wir stellen heute nur den Jahresantrag", verdeutlichte der Architekt. Damit ist noch kein konkreter Auftrag verbunden.

25 Parkplätze am Friedhof

Hubert Häring (Christliche Freie Wählergemeinschaft) erkundigte sich zur Aufwertung des Parkplatzes am Friedhof. Nachdem die Verhandlungen mit dem Eigentümer abgeschlossen seien, sollte die Maßnahme auch 2021 durchgeführt werden können, war Stiefler zuversichtlich. Entstehen könnten bis zu 25 Parkplätze.

In der Abstimmung wurde der Jahresantrag 2021 für die Städtebauförderung in Bärnau einstimmig angenommen.

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