13.09.2019 - 13:52 Uhr
BärnauOberpfalz

Starke Leistungen beim Jugendleistungsmarsch

Die Jugendfeuerwehr Guttenberg siegt beim 14. Werner-Baier-Gedächtnismarsch in Bärnau. Insgesamt waren 42 Mannschaften am Start. Unter den 168 Teilnehmern waren 62 Mädchen.

Die drei top-platzierten Jugendfeuerwehren beim 14. Werner-Baier-Gedächtnismarsch: Die Jugendfeuerwehr aus dem fränkischen Vordorf, der Sieger aus Guttenberg und die Drittplatzierten aus Löschwitz/Kaibitz (von links) mit Ausbildern, Verantwortlichen und Ehrengästen.
von Konrad RosnerProfil

Der 14. Werner-Baier-Gedächtnismarsch, in Erinnerung an den langjährigen Kreisbrandrat Werner Baier, wurde am Samstag in Bärnau ausgetragen und eine Werbung für die aktive Nachwuchsarbeit der Wehren im Landkreis Tirschenreuth. 42 Mannschaften, darunter auch welche aus den Landkreisen Wunsiedel (Vordorf) und Schwandorf (Muschenried), stellten sich dem Wettbewerb. Insgesamt gingen 168 jugendliche Teilnehmer, darunter 62 Mädchen, an den Start. Laut Kreisjugendwart Wolfgang Bauer mussten alle Mannschaften an zwölf Stationen theoretische und praktische Übungen aus den verschiedenen Feuerwehr-Bereichen meistern. Die Ergebnisse, so Bauer, verdeutlichten, dass die Übungen mit Bravour und großem Geschick absolviert wurden.

Kreisbrandmeister Dieter Höfer nahm die Siegerehrung vor. Umjubelter Erster des Werner-Baier-Gedächtnismarsches und damit Gewinner des Wanderpokals wurde die Jugendfeuerwehr Guttenberg mit lediglich 15 Fehlerpunkten. Auf dem zweiten Platz folgte die Jugendfeuerwehr aus Vordorf (Landkreis Wunsiedel), die 22,1 Fehlerpunkte aufwies. Dritter wurde die Jugendfeuerwehr aus Löschwitz/Kaibitz mit 25 Fehlerpunkten. Dahinter platzierten sich die Mannschaften Beidl/Schönficht II und Beidl/Schönficht I. Der sechste und letzte Pokal ging an die Jugendfeuerwehr aus Wildenreuth.

Die weiteren Mannschaften in der Reihenfolge: Thanhausen, Krummennaab, Waldeck II, Beidl/Lengenfeld, Waldeck I, Pullenreuth, Falkenberg/Gumpen I, Atzmannsberg/Köglitz, Waldershof I, Waldershof III, Hohenthan II, Kastl I, Guttenberg II, Muschenried I, Voitenthan/Wiesau, Bärnau, Mitterteich/Wildenreuth/Falkenberg, Wildenreuth II, Riglasreuth, Waldershof II, Falkenberg/Gumpen II, Wiesau, Hohenthan III, Kastl II, Waldsassen, Muschenried II, Schönkirch II, Plößberg I, Hohenthan I, Schönkirch I, Mitterteich, Bärnau/Pullenreuth, Griesbach II, Plößberg II, Griesbach I und Röthenbach (599,7 Fehlerpunkte). Stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler sprach den Jugendlichen ein großes Kompliment aus. Bärnaus Dritter Bürgermeister Alfred Wolf zeigte sich von den Leistungen ebenso angetan. Er verkündete stolz, dass es im Stadtgebiet Bärnau insgesamt acht Wehren gibt.

Kreisbrandinspektor Lorenz Müller, der die Grüße der Führungsdienstgrade des Landkreises überbrachte, lobte alle Ausbilder, die sich in der Nachwuchsarbeit engagieren, und besonders die Jugendlichen: "Solch starke Leistungen hat es früher nicht gegeben. Macht weiter so!"

Kreisjugendwart Wolfgang Bauer zeichnete beim 14. Werner-Baier-Gedächtnismarsch drei besonders langjährige Schiedsrichter mit der Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Bayerns aus. Jeweils für 45 Schiedsrichtereinsätze, ob beim Jugendleistungsmarsch, der Jugendolympiade, der Deutschen Jugendleistungsspange oder beim Bundeswettbewerb auf Kreis- und Bezirksebene, wurden die Kreisbrandmeister Alois Schindler und Albert Fröhlich, sowie für 32 SR-Einsätze Günther Fachtan ausgezeichnet. Der Kreisjugendwart dankte abschließende der Feuerwehr Bärnau und den umliegenden Feuerwehren aus dem Inspektionsbereich 4 und 3, für die Unterstützung sowohl in der Organisation als auch beim Wettkampf. Er dankte auch Fachbereichsleiter Dieter Höfer, der mit seiner Schwester Martina für das Anmelde- und Auswertungsbüro zuständig war.

Langjährige Schiedsrichter wurden mit der Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Bayerns ausgezeichnet. Im Bild: (von links) Fachbereichsleiter Dieter Höfer, Kreisjugendwart Wolfgang Bauer, die Schiedsrichter Albert Fröhlich, Alois Schindler und Günther Fachtan, sowie Kreisbrandinspektor Lorenz Müller.
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