12.07.2018 - 13:51 Uhr
BärnauOberpfalz

Studenten der Karlsuniversität Prag in Bärnau

Im Archaeocentrum Bayern-Böhmen kehrt viel Leben ein. In zwei Blockseminaren sind 15 Studenten der philosophischen Fakultät der Karlsuniversität Prag zu Studienzwecken im Geschichtspark Bärnau-Tachov.

Studenten der Karlsuniversität Prag absolvieren im ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen in Bärnau eine Praxisausbildung in experimenteller Archäologie. Bürgermeister Alfred Stier, der Vorsitzende des Vereins Via Carolina – Goldene Straße e.V. Alfred Wolf, wissenschaftlicher Leiter Stefan Wolters, Mitarbeiter und Verein begrüßten die Gäste.
von Autor AWOProfil

(awo) Auch wenn erst am 11. September die Einweihung der Archaeowerkstatt geplant ist, geht es dort jetzt schon hoch her. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die Praxisausbildung in der experimentellen Archäologie an der Reisestation.

Mitarbeiter des Geschichtsparks und des Archaeocentrums sowie die Verantwortlichen des Vereins Via Carolina-Goldene Straße begrüßten die Gäste bei einer gemeinsamen Feier. Bürgermeister Alfred Stier ließ es sich nicht nehmen, die Studenten, den Leiter des archäologischen Instituts der Karlsuniversität, Doc. Ph. Dr. Miroslav Popelka, CSc. und seine Mitarbeiterin Ing. Renata Šmidtová, persönlich willkommen zu heißen. Das Stadtoberhaupt freute sich über die Beteiligung der Universität Prag am Archaeocentrum Bayern-Böhmen und für die Bereitschaft, die Studenten in experimenteller Archäologie in Bärnau ausbilden zu lassen. Für die Stadt Bärnau sei es von herausragender Bedeutung, dass junge Studenten Teile ihres Studiums an der bayerisch-tschechischen Grenze verbringen würden.

Der wissenschaftliche Leiter Stefan Wolters stellte heraus, dass mit Praxisausbildung der zukünftigen Archäologen ein wichtiger Meilenstein in der archäologischen Ausbildung gesetzt wird. Durch die Einführung in die verschiedenen Handwerkstechniken wachse die Fähigkeit, im späteren Berufsleben Spuren und Zusammenhänge besser zu erkennen.

Doc. Miroslav Popelka hob heraus, wie freundlich man hier angenommen wurde, man fühle sich in Bärnau wie zu Hause. Auch habe man frühzeitig erkannt, wie wichtig diese Praxisausbildung, aber auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der gemeinsame Austausch für die Zukunft seien.

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