Bärnau
14.06.2019 - 14:41 Uhr

Der vierte Anlauf

Arztpraxen in alten Büroräumen der Knopffabrik Forster

Im Bürogebäude der früheren Knopffabrik Forster will Peter Trepl Räume für ein Ärztezentrum schaffen. Bild: ws
Im Bürogebäude der früheren Knopffabrik Forster will Peter Trepl Räume für ein Ärztezentrum schaffen.

Der Standort für ein Ärztezentrum ist keine leichte Operation. Nach drei Anläufen scheint jetzt mit einem Angebot von Peter Trepl eine Lösung in Sicht. Der Unternehmer will ehemalige Büros der Knopffabrik Forster umbauen.

"Die Aktivitäten überschlagen sich", kommentiert Bürgermeister Alfred Stier bei der Stadtratssitzung am Donnerstag die Entwicklung um das Ärztezentrum. Laut dem Investor könnten rund 250 Quadratmeter auf zwei Etagen für diese Zwecke umgebaut werden. Auch hätte Trepl angeboten, einen Außenaufzug anzubauen, um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Das Vorhaben sieht Trepl auch als gute Kombination in Zusammenhang mit dem benachbarten Einkaufsmarkt. Zudem wären ausreichend Parkplätze vorhanden. Im Stadtrat herrscht breite Zustimmung zu dem Vorhaben, zumal Trepl de,m Gremium auch als zuverlässiger Investor bekannt ist. "Das ist der richtige Standort", beurteilt Alfred Stier. Und die Stadt könnte sich eigene Investitionen sparen. Die Anregung, dem Investor für die ersten fünf Jahre eine Mietgarantie zu geben, findet ebenfalls Unterstützung.

Hubert Häring (CFWG) gibt sich auch zuversichtlich, dass der Einkaufsmarkt an der Tachauer Straße erhalten bleibt. In einem späteren Teil der Sitzung hebt der Stadtrat alle Beschlüsse zur Planung eines Lebensmittelmarktes an der Griesbacher Straße auf.

Bei der Ausstattung mit Ärzten gibt sich der Bürgermeister optimistisch. "Aktuelle stehen wir mit drei Ärzten im Gespräch", schildert Stier und verspricht: "Die Praxen werden in drei Jahren voll sein!"

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.