Bayern
02.04.2020 - 13:09 Uhr

Kein hundertprozentiger Schutz durch genähte Masken

Von Textilbetrieben oder Privatpersonen genähte Gesichtsmasken dürfen nach den Worten von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nicht suggerieren, dass sie gegen alles schützen.

Hubert Aiwanger desinfiziert sich vor einer Sitzung die Hände. Foto: Sven Hoppe/dpa Bild: Sven Hoppe
Hubert Aiwanger desinfiziert sich vor einer Sitzung die Hände. Foto: Sven Hoppe/dpa

Weng. Oftmals werden Gesichtsmasken auch als Mund-Nasen-Schutz oder als Mundschutz bezeichnet - das Wort Schutz sei dabei kritisch und somit nicht erlaubt, sagte der Freie-Wähler-Politiker am Donnerstag im niederbayerischen Weng (Landkreis Landshut). „Das wäre eine Irreführung und somit angreifbar.“

Wer die als Geschenk oder für den Vertrieb vorgesehenen Masken schlicht Mund-Nasen-Masken nenne, sei also gut beraten, sagte der Minister. „Wenn man nicht suggeriert, dass das ein hundertprozentiger Schutz ist, dann ist das erlaubt.“

Viele Textilbetriebe wie Nähereien oder Kostümabteilungen von Theatern haben in den vergangenen Wochen auf die Produktion von Gesichtsmasken umgestellt. Mehrere Medien hatten darüber berichtet, dass Betriebe sich mit einer Reihe von Abmahnschreiben konfrontiert sahen.

Video
Deutschland und die Welt01.04.2020
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.