Bayern
27.02.2019 - 04:38 Uhr

Warnstreiks an bayerischen Uni-Kliniken gehen weiter

Bei einer Demonstration hält ein Mann ein Plakat in die Höhe. Bild: Nicolas Armer
Bei einer Demonstration hält ein Mann ein Plakat in die Höhe.

Im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes legen die Beschäftigten mehrerer bayerischer Universitätskliniken am Mittwoch den zweiten Tag in Folge die Arbeit nieder. Zu dem Warnstreik hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen, um den Druck auf die Arbeitgeber für die nächste Tarifrunde zu erhöhen, die an diesem Donnerstag stattfindet. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro.

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Wie schon am Dienstag müssen auch am Mittwoch die Uni-Krankenhäuer in München, Regensburg und Erlangen zahlreiche Stationen schließen und OP-Termine verschieben. In allen betroffenen Häusern können aber laut Sprecher Notfälle weiter versorgt werden.

Neben den Beschäftigten der Kliniken waren am Dienstag auch Angestellte aus Museen, Straßen- und Autobahnmeistereien, Studentenwerken, Ämtern, Theatern sowie der Schlösser- und Seenverwaltung im Ausstand. Zudem gingen in München, Regensburg, Nürnberg und Erlangen mehr als 7 000 Angestellte auf die Straßen und trafen sich zu Kundgebungen.

 
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