- Was: Konzert "Mozart-Zyklus" von Michael Wessel
- Wann: Dienstag, 17. März, um 19.30 Uhr
- Wo: Steingraeber-Kammermusiksaal in Bayreuth
Die Mozartgesellschaft Bayreuth lädt am Dienstag, 17. März, um 19.30 Uhr zu einem Konzertabend in den Steingraeber-Kammermusiksaal in Bayreuth ein. Der renommierte Pianist Professor Michael Wessel interpretiert im fünften Teil seines Mozart-Zyklus die drei ersten Sonaten (entstanden 1774/75), die „Münchner Sonaten“ KV 279 in C-Dur, 280 in F-Dur und 281 in B-Dur und taucht dabei tief in die Geschichte und den Schaffensprozess von Wolfgang Amadé Mozart ein.
Der Pianist schreibt zu seinem Programm: „Mozart hat sich für seine Verhältnisse viel Zeit gelassen, bevor er seine ersten Klaviersonaten schuf und damit in einer Gattung reüssierte, in der bereits Philipp Emanuel Bach und Joseph Haydn große Fußspuren hinterlassen hatten. Und sofort schreibt er nicht nur makellose Meisterwerke, sondern auch witzig-spritzige, höchst unterhaltsame und doch tiefsinnige Musik, die immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht.“
Der 18-jährige Mozart komponierte in der Entstehungszeit seiner ersten drei Sonaten noch längst nicht auf einem Hammerflügel, sondern meist auf dem Clavichord (insbesondere dann, wenn er auf Reisen war) oder einem Cembalo – auf seinen „Walter-Flügel“ musste er sich bis 1882 gedulden. Für Pianisten auf modernem Flügel gilt es also, die „vibratonahe“ Dynamik eines Clavichords mit der Geläufigkeit der Cembalomechanik in die Jetzt-Zeit zu übertragen.
Karten gibt es bei der "Steingraeber Klavierwelt" (Telefon 0921/64049). Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre frei













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