Dem 50-jährigen ehemaligen Bankvorstand wird vorgeworfen, seit 2017 Geldbeträge in Höhe von rund zwei Millionen Euro aus dem Vermögen der Bank veruntreut und für sich verwendet zu haben. Das teilten das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Hof in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Um die Veruntreuung vor der Bank geheim zu halten, verschleierte er demnach die Bankbuchführung und manipulierte Kontoauszüge der Bank. Die Wirtschaftsabteilung der Staatsanwaltschaft Hof sowie das Fachkommissariat für Vermögens- und Wirtschaftskriminalität der Kripo Bayreuth haben die Ermittlungen aufgenommen. Am Freitag nahmen Kriminalbeamte den ehemaligen Bankvorstand fest und durchsuchten dessen Wohnanwesen sowie die betroffene Bank. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging durch das Amtsgericht Hof gegen den 50-jährigen Tatverdächtigen ein Untersuchungshaftbefehl. Er sitzt in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt ein.
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