Bechtsrieth
25.11.2019 - 12:42 Uhr

Bechtsrieth begeht den Volkstrauertag

Die Feiern zum Volkstrauertag haben die Bechtsriether wegen Terminüberschneidungen am Totensonntag begangen.

Nach dem Gottesdienst ist das Kriegerdenkmal Ort des Gedenkens. Bild: fz
Nach dem Gottesdienst ist das Kriegerdenkmal Ort des Gedenkens.

Nach dem Gottesdienst, den Pfarrer Thomas Stohldreier und Pfarrer Andreas Hanauer zelebrierten, bewegte sich der Trauerzug unter Blasmusikklängen zum Kriegerdenkmal. Die Gedenkfeier dort eröffnete Stohldreier mit den Worten "Wir bitten den Herrn, dass er uns zu Werkzeugen des Friedens machen möge."

Kinder der Grundschule trugen das Gedicht „Krieg und Frieden vor“. In seiner Ansprache ging Bürgermeister Gerhard Scharl auf historische Begebenheiten, beginnend vor 80 Jahren mit Deutschlands Angriff auf Polen, den Mauerfall vor 30 Jahren und auch die europäische Einigung zu einem großen Friedensobjekt ein. Gegenwärtig gefährdeten nationale Eigeninteressen und Zwietracht die Einheit Europas. Europa als politisches Projekt der Einigung und des Friedens muss immer wieder neu ins Bewusstsein gebracht werden.

Die jüngsten Ereignisse, auch in Deutschland, zeigten jedoch, dass ein friedliches Zusammenleben nicht selbstverständlich ist, sagte Scharl weiter. Sie gäben vielmehr Anlass zur Sorge, dass viele aus der Geschichte nichts gelernt haben. Zusammen mit Gemeinderat Michael Ederer und Alfred Wulfänger von der Soldatenkameradschaft legte Scharl einen Kranz am Ehrenmal nieder.

 
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