04.10.2019 - 10:58 Uhr
BechtsriethOberpfalz

CSU-Bechtsrieth nominiert Bürgermeisterkandidaten

Die CSU Bechtsrieth positioniert sich als erste Partei in der Gemeinde für die Kommunalwahl 2020. Ihren Bürgermeisterkandidaten schickt sie mit 100 Prozent der Stimmen ins Rennen.

Stephan Oetzinger gratulierte Markus Ziegler (von rechts) zu dem beeindruckenden Votum und sicherte ihm vollste Unterstützung zu.
von Ernst FrischholzProfil

Viele junge Gäste waren im Feuerwehrhaus in Bechtsrieth dabei, als sich der CSU-Ortsverband zur Nominierungsversammlung traf. Die potenziellen Kandidaten für die Gemeinderatsliste der CSU verfolgten den laut Kreisvorsitzendem und Landtagsabgeordnetem Stephan Oetzinger "verheißungsvollen Auftakt", bei dem der Ortsverband "eine Duftmarke" gesetzt habe. Als künftiges "Zugpferd" nominierten die Mitglieder mit 100 Prozent der Stimmen Markus Ziegler als Bürgermeisterkandidat.

Oetzinger sprach von einem historischen Tag für die Bechtsriether CSU. Erstmals nach der Trennung von Irchenrieth bestehe die Chance, hier Geschichte zu schreiben. Ziegler sei ein "starker Bewerber", einer der sich einbringe, pragmatisch sei und das Herz am rechten Fleck trage. Als Bürgermeister sei er prädestiniert: "Ich spüre hier den Willen, dass man etwas bewegen will." Ziegler werde Bechtsrieth in ein neues Fahrwasser führen.

Dieser zeigte sich beeindruckt von dem eindeutigen Votum. Mit diesem starken Ergebnis im Rücken wolle er nun auf die Suche nach Listenkandidaten gehen. Den Wahlkampf wolle er "offen und ehrlich" führen. Schließlich wolle er nach der Wahl am 15. März um 18 Uhr "jedem wieder in die Augen sehen können", wie er selbst betonte. Er zeichne sich aus durch seine Teamfähigkeit und seinen Fokus auf das Ehrenamt. Neben seiner Tätigkeit als Polizeibeamter bei einer Mobilen Einheit ist der 46-Jährige aktives Mitglied bei der Feuerwehr Bechtsrieth sowie Zugführer bei der Feuerwehr Weiden.

"Ich liebe meine Gemeinde und die Menschen, die hier leben. Wenn mich jemand von denen um Hilfe fragt, gibt es keine Überlegung, zu helfen wo es geht." Sein Wahlprogramm will Ziegler mit den künftigen Kandidaten aufstellen. Als wichtige Themen nannte er die Jugend. Es brauche einen Jugendraum. Jugendbeauftragter solle nicht etwa ein älterer Gemeinderat sein, sondern ein Jugendlicher. Für Senioren stelle er sich eigene Sprechzeiten in der Verwaltung vor, um Anträge, Formulare und dergleichen zu bearbeiten. Ein Vereinskartell sei für ihn die Basis, dass es einmal ein gemeinsames Dorffest geben werde. Beim Bauhof und bei den Gerätschaften seien ihm und der Gemeinde eine interkommunale Zusammenarbeit wichtig. Über allem stehe ein gemeindlicher Haushalt, der Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bietet.

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