Bechtsrieth
29.10.2019 - 09:04 Uhr

Goldene Beeren verteilt

Riesige Besucherzahlen beim Tag der offenen Gartentür, viele engagierte Mitglieder - der Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege zieht in Bechtsrieth eine positive Bilanz.

von fsb
Die geehrten Mitglieder Hannelore Geisler (Zweite von links) und Josef Schaller (Dritter von links) mit stellvertretender Kreisvorsitzender Rita Rosner (links), Holunderkönigin Sandra Neubeck und Kreisvorsitzendem Albert Nickl (rechts= Bild: Schönberger, Ferdinand [fsb]
Die geehrten Mitglieder Hannelore Geisler (Zweite von links) und Josef Schaller (Dritter von links) mit stellvertretender Kreisvorsitzender Rita Rosner (links), Holunderkönigin Sandra Neubeck und Kreisvorsitzendem Albert Nickl (rechts=

Personelle Wechsel gab es auf dem Posten der Holunderkönigin, jetzt Sandra Neubeck, und der Kreisfachberaterin, informierte Kreisvorsitzender Albert Nickl. Bei der Aktion „Blütenzauber in unseren Dörfern“, an der sich neun Ortsvereine beteiligten, konnten trotz trockener Witterung 16 Blumenwiesen angelegt werden. Ein Familienfest Ende Mai im Kreislehrgarten Floß war Abschluss der Aktion „Streuobstvielfalt – Beiß rein“. Als Höhepunkt des Jahres nannte Nickl den vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden Josef Höllerl organisierte „Tag der offenen Gartentür“ am 30. Juni in Irchenrieth. Dazu zeigte dieser im Verlauf des Abends eine 20-minütige und mit Musik unterlegte Bilderschau.

Mit 76 Teilnehmern in 2 Bussen besuchte der Kreisverband zudem die Landesgartenschau in Wassertrüdingen. Eine Abordnung nahm im Juni am 125-jährigen Jubiläum des Landesverbands in der Würzburger Residenz teil. Dabei erhielten Nickl und sein Team eine Silberlinde als Geschenk. Der Baum steht mittlerweile am Landratsamt. Den Kreislehrgarten, für den ein erneuerter Info-Flyer aufgelegt wurde, bezeichnete Nickl als besonderes Juwel und dankte insbesondere den Helfern des dortigen Ortsvereins für deren Arbeiten.

Er ehrte zwei verdiente Mitglieder aus Floß, die sich schon jahrzehntelang im Lehrgarten engagieren, mit der „Goldenen Holunderbeere“: Hannelore Geisler, „Frau der ersten Stunde“ und „guter Geist im Bauerngarten“, sowie Josef Schaller, der den Lehrgarten durch sein handwerkliches Geschick und seine Ideen geprägt habe.

Abschließend wurden die ausgezeichnet, die sich am „Tag der offenen Gartentür“ beteiligt haben. Gartenbuch, DVD und ein Gießkännchen gingen an Maria und Georg Ram, Uta und Albert Urban, Rita und Richard Gilch, Heidi und Alfons Stangl, Helga und Wolfgang Zettl, Maria und Karl Woppmann, Christine Kellner sowie Tanja und Jürgen Scholz.

Jetzt Klimabäume pflanzen:

"Angesichts des Klimawandels bedarf es in der Zukunft sogenannter Klimabäume, die sich durch eine hohe Trockenheitstoleranz und Hitzeresistenz, eine geringe Anfälligkeit für Schädlinge und Krankheiten sowie durch Frosthärte auszeichnen." Diese stellte die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Dagmar Thimm-Böhringer, in einem Bildervortrag vor. In einer „Best-of“-Liste, die sich ständig verändere, stehen derzeit 44 Baumarten. Einziger Nadelbaum auf der Liste ist die Kiefer. Noch vor wenigen Jahren war auch die Buche vertreten. Neu aufgenommen wird der Urweltmammutbaum. Gute Klimabäume sind der Eisenholzbaum, die Kobushi-Magnolie, die Hopfenbuche, der Wollapfel und die Zelkove. Für den Hof eignen sich neben den traditionellen Eichen- und Walnussbäumen besonders Silberlinde, Esskastanie, Blumenesche und Rot-Ahorn. Im Hausgarten der Maulbeerbaum oder der Zimt-Ahorn. Verabschieden müsse man sich wohl von Alleen. Dafür sollten in der Region Kleingruppen verschiedener Baumarten wie Baumhasel, Kornelkirsche, Amerikanischer Amberbaum oder Flatterulme gepflanzt werden.

Die am „Tag der offenen Gartentür“ beteiligten Gartenbesitzer mit stellvertretendem Kreisvorsitzendem Josef Höllerl (links), Holunderkönigin Sandra Neubeck und Kreisvorsitzendem Albert Nickl. Bild: Schönberger, Ferdinand [fsb]
Die am „Tag der offenen Gartentür“ beteiligten Gartenbesitzer mit stellvertretendem Kreisvorsitzendem Josef Höllerl (links), Holunderkönigin Sandra Neubeck und Kreisvorsitzendem Albert Nickl.
 
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