Die zweite Runde der "Betzenkirwa" ist super gelaufen. Am Freitagabend fanden sich 15 Partien zum Preisschafkopfen im Festzelt ein. Noch bevor die Kartler eintrafen, hatten die Kirwaleit die von Gerd Kölbel gestiftete Fichte zum Festplatz transportiert und mit dem Schmücken begonnen. Somit konnte das Wahrzeichen am Samstagvormittag mit sehr viel Muskelkraft und stärkendem "Manna" unter der Regie von Zimmermeister Richard Götz in die Senkrechte gebracht werden.
Nach einer kurzen Verschnaufpause startete dann die lustige Bierkasten-Rallye. Hier mussten vier Personen einen vollen Kasten Bier innerhalb von fünf Runden auf einer bestimmten Strecke austrinken. Dazwischen waren noch Geschicklichkeitsprüfungen gefragt. Siegreich war hier das Oldtimer-Team der Firma Nitzbon. Den Samstagabend gestalteten musikalisch die "Hoglbouchan".
Festgottesdienst im Zelt
Der Kirwasonntag begann mit einem Festgottesdienst im Zelt, den Pfarrer Andreas Utzat mit Unterstützung des Männergesangverein Schwend/Kastl gestaltete. Nach den kirchlichen "Weihen" schlossen sich Frühschoppen und danach das Mittagessen an. Die evangelische Landjugend Betzenberg hatte eine umfangreiche Speisekarte zu bieten. Neben Knöcherln mit Kraut, Steaks, Bratwürsten und Ripperln gab es einen extra "Betzenburger".
Gegen 16 Uhr versteckten sich die Kirwamoila im Dorf. Mit Unterstützung der Musikkapelle "In oiner Dur" suchten die Burschen dann ihre Moila wieder zusammen. Am Festplatz angekommen, begann der Höhepunkt einer jeden Kirwa - das Austanzen. Die zwölf Betzenberger Kirwapaare hatten die Tänze sichtlich gut geübt und zeigten das auch den zahlreichen Zuschauern. Walzer, Dreher, Polka, Schottisch bis hin zum Siebenschritt gehörten zum Programm. Nach schweißtreibenden 40 Minuten fiel ein Schuss. Den Kirwastrauß hielten in diesen Moment Alica Fischer und Luca Henselmann in ihren Händen, und sind somit das Oberkirwapaar 2019. Alica Fischer wohnt in Wolfertsfeld, hat die mittlere Reifeprüfung bestanden und will Physiotherapeutin werden. Luca Henselmann wohnt in Fürnried und lernt das Zimmereihandwerk bei der Firma Prosch in Neuöd.
Der Kirwamontag begann wieder mit einem Frühschoppen. Gegen Abend traten dann "Die Allerscheynst´n" auf die Bühne und unterhielten die Gäste. Die Verlosung des Kirwabaumes läutete dann den Endspurt des Brauchtumsfestes ein.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.