Nur mehr eine reine Formsache war die Zustimmung der Gemeinde Birgland zu einer Vereinbarung mit dem Freistaat Bayern, den in dieser Sache das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach vertritt. Es geht um die Änderung der Kreuzung der Staatsstraße 2164 - sie fungiert als Zubringer zur Autobahn A 6 - und der Gemeindeverbindungsstraße bei Ödhaag durch den nachträglichen Einbau von zwei Linksabbiegespuren.
Während der Bauarbeiten werde es notwendig, die Fahrbahn der Staatsstraße auf einen Fahrstreifen zu begrenzen und den Verkehr, gesteuert durch eine Ampel, wechselseitig fließen zu lassen. Bürgermeisterin Brigitte Bachmann-Mühlinghaus informierte den Gemeinderat in seiner Sitzung im Gasthaus Laurer in Sunzendorf auch darüber, dass die beiden in die Staatsstraße einmündenden Äste der Gemeindeverbindungsstraße für die Dauer der Bauarbeiten gesperrt würden. Das ziehe natürlich Umleitungen nach sich: Der Verkehr von und nach Riedelhof erfolge über die Riedelhofer Straße und der von und nach Ödhaag über Aicha von und zur Staatsstraße. Die Arbeiten sollen in diesen Tagen beginnen und würden nach Auskunft des Staatlichen Bauamtes wohl rund ein Vierteljahr dauern.
Hand in Hand fürs Birgland
Anschließend stellte die Bürgermeisterin noch eine Neuerung vor: Auch das Birgland verfüge jetzt über eine gemeindliche Nachbarschaftshilfe-Gruppe. Ihr Angebot umfasst Fahrdienste zu Arzt, Apotheke oder zum Einkaufen, Besuche, kleine handwerkliche Hilfen, Unterstützung bei Behördengängen oder beim Ausfüllen von Formularen, Schreibhilfe, Grabpflege und kleinere Hilfen im Haushalt. „Die Ehrenamtlichen der Nachbarschaftshilfe Birgland springen im Notfall ein - niederschwellig, empathisch und spontan, sie unterliegen natürlich der Schweigepflicht“, erklärte die Bürgermeisterin. Der Wahlspruch sei: „Wir organisieren und geben weiter - auf eine gute Nachbarschaft, Hand in Hand fürs Birgland.“ Hilfesuchende können sich an Karin Fruth oder Conny Schuhmann wenden (Kontaktdaten in der Infobox).
Der ASV Schwend erhielt selbstverständlich die Genehmigung, die gemeindlichen Notstromaggregate bei seiner 60-Jahr-Feier im Mai nutzen zu dürfen. Für solche Anlässe seien sie auch ausdrücklich vorgesehen, hieß es. Eine Information betraf die Wärmeplanung der Gemeinde. Sobald sie fertiggestellt und eingereicht worden ist, darf das Birgland mit einem staatlichen Zuschuss von 9600 Euro rechnen, so die Bürgermeisterin.
Keine Steine in Weg gelegt
Drei Sondergebiete für Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen nehmen in der Marktgemeinde Lauterhofen Gestalt an. Die Nachbarn hatten die Pläne der Gebiete Deiselberg, Freiberg und Kindlberg/Simmerberg zur Begutachtung ins Birgland geschickt. Gegen die Aufstellung der Bebauungspläne und die Änderung des Flächennutzungsplanes werden keine Einwände erhoben. Schließlich hatte sich auch die Gemeinde Neukirchen mit dem Bebauungsplan Weißenstein II gemeldet. Auch hier lege die Gemeinde Birgland keine Steine in den Weg, verkündete Bürgermeisterin Brigitte Bachmann-Mühlinghaus nach der vorausgegangenen Prüfung durch den Bauausschuss.
Ansprechpartnerinnen für die Nachbarschaftshilfe
- Karin Fruth, Telefon 01512/4182015 oder 09186/172 68)
- Conny Schuhmann, Telefon 01514/6543667 oder 09186/1657













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