06.11.2020 - 10:32 Uhr
BirglandOberpfalz

Offene Fragen zur weiteren Bebauung in Fürnried

Bauangelegenheiten gehören in den Sitzungen eines Gemeinderats eher zur Routine. Nicht so verhielt sich das bei einer Voranfrage im Bereich Fürnried. Hier sind noch offene Fragen zu klären.

Die Birglandhalle - hier bei der Vereidigung neuer Gemeinderäte im Mai 2020 - soll in Katastrophenfällen auch als Notquartier dienen können. Für die nötige Grundausstattung gibt die Gemeinde 1000 Euro aus.
von Franz MüllerProfil

Birgland-Bürgermeisterin Brigitte Bachmann brachte zur Sitzung des Gemeinderats einen Stapel an Unterlagen zu Bauvorhaben mit. Der Nutzungsänderung einer früheren Gaststätte in Ödhaag zu Wohn- und Behandlungsräumen steht nichts im Weg. Auch der Neubau einer Montagehalle mit Verwaltungsgebäude im Mischgebiet II in Schwend fand das Einvernehmen.

Mehr Kopfzerbrechen hatte dem Bauausschuss der Plan eines Wohngebäudes mit Nebengebäude im noch unerschlossenen Teil des Bebauungsplans in Fürnried bereitet. Gemeinderat Erhard Nitzbon erinnerte an die damals getroffene Begrenzung als Teilerschießung. Jetzt müsse man sich über die weitere Bebauung klar werden. Aufschlüsse erhofft sich der Gemeinderat vom Landratsamt, dem er die Bauvoranfrage zur rechtlichen Stellungnahme vorlegen lässt.

Eine Satzung über Verwaltungskosten für Amtshandlungen im eigenen Wirkungskreis nickte der Gemeinderat ab. Um die Birglandhalle als Notquartier in einem Katastrophenfall nutzen zu können, ist die Gemeinde gehalten, für die nötige Ausstattung zu sorgen. Feldbetten, Decken und dergleichen sind mit etwa 1000 Euro veranschlagt. Diese Ausgabe genehmigte der Gemeinderat.

Die Finanzen der Gemeinde Birgland im Jahr 2020

Schwend/Birgland
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