23.01.2020 - 08:06 Uhr
BodenwöhrOberpfalz

Wohnhaus in Neuenschwand völlig ausgebrannt

Es brennt lichterloh, als die Feuerwehr am Donnerstag kurz vor 6 Uhr zum Löschen eines Wohnhauses in Neuenschwand anrückt. Die 76-jährige Bewohnerin hat sich ins Freie gerettet.

Völlig ausgebrannt ist am Donnerstagmorgen ein Wohnhaus in Neuenschwand. Die 76-jährige Bewohnerin hatte sich ins Freie gerettet.
von Monika Bugl Kontakt Profil

Flammen schlugen aus der Haustüre und dem Fenster im Erdgeschoss. Die 76-jährige Bewohnerin des Hauses im Bodenwöhrer Ortsteil Neuenschwand hatte sich bereits in Sicherheit gebracht, als um 5.50 Uhr am Donnerstagmorgen nach einer Alarmierung der Integrierten Leitstelle ein Großaufgebot an Feuerwehren anrückte. Die Frau schien zunächst weitgehend unverletzt, wurde aber vorsichtshalber mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Regensburg gebracht. Dort stellte sich laut Polizei heraus, dass sie doch Verbrennungen am Rücken und eine leichte Rauchvergiftung erlitten hatte. Zur großen Erleichterung der Rettungskräfte befanden sich keine weiteren Personen in dem schon etwas älteren Einfamilienhaus im Steinweg.

Einsatzfahrzeuge und Helfer der Feuerwehren aus Bodenwöhr, Bruck, Neuenschwand, Altenschwand, Nittenau, Steinberg und Schöngras waren zum Brandherd geeilt. Vor allem die schweren Atemschutz-Trupps waren gefragt. Über den völlig ausgebrannten Eingangsbereich versuchten sie zunächst, den Brand in den Griff zu bekommen. Die Feuerwehr Nittenau fuhr schließlich ihre Drehleiter aus, die Fenster im ersten Stock wurden eingeschlagen, um auch die Brandnester unter dem Dach in den Griff zu bekommen. "Die Treppe ist völlig verbrannt, das Risiko über tragbare Leitern hier vorzudringen wäre zu groß", erläuterte Kreisbrandmeister Heinrich Seltl, der den Einsatz koordinierte.

Zur Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. "Das können wir erst nach der Begehung klären", so ein beamter vor Ort. Nach Auskunft der Beamten in Neunburg wird für Freitag ein Brandermittler der Kripo erwartet. Infrage kommt nach einer ersten Einschätzung als Ausgangsort des Feuers ein Holzofen, der im Erdgeschoss des Hauses stand. Das Gebäude brannte vollständig aus Die Höhe des Schadens bezifferte die Polizeiinspektion Neunburg auf rund 150.000 Euro.

Mit schwerem Atemschutz wagt sich die Feuerwehr in den Eingangsbereich des Hauses, das beim Eintreffen der Einsatzkräfte hell in Flammen stand.
Die Treppe in den ersten Stock war laut Kreisbrandmeister völlig verkohlt, die Feuerwehren mussten sich anderweitig Zugang verschaffen.
Es qualmte noch deutlich, als die Drehleiter zum Einsatz kam.
Die Feuerwehr Nittenau rückte mit ihrer Drehleiter an.
Mit der Drehleiter der Feuerwehr Nittenau war es einfacher, das Feuer im oberen Stockwerk zu bekämpfen.
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