25.11.2020 - 11:01 Uhr
BrandOberpfalz

2500 Euro Eigenanteil der Gemeinde Brand für das Schlachthaus

von Bertram NoldProfil

Unter „Informationen“ präsentierte Bürgermeister Bernhard Schindler in der vergangenen Sitzung eine überaus erfreuliche Nachricht: Der Eigenanteil der Gemeinde am Schlachthaus beträgt 2500 Euro - bislang waren es 140.000 Euro. Inzwischen sind Stabilisierungsmaßnahmen in Höhe von 137.000 Euro eingetroffen, der Eigenteil ist nun erheblich geschrumpft. Ein paar kleinere Kosten kommen noch auf die Gemeinde zu: Eine Kaffeemaschine fehlt noch, der Betonboden muss noch versiegelt und auch für die Akustik muss noch was getan werden. Des Bürgermeisters Kommentar: „Da kann man nichts sagen, oder!“ Diesem Hinweis folgten die Gemeinderäte.

Einige Ansätze gegenüber des Haushalts 2020 der Gemeinde Brand mussten verändert werden. Nach der Gemeindeordnung macht dies die Aufstellung eines Nachtragshaushalts nötig. Auch dieser stand auf der Tagesordnung der Sitzung. Der Bürgermeister trug die Einzelheiten vor.

Im Verwaltungshaushalt musste der Gemeindeanteil der Einkommensteuer aufgrund der Corona-Pandemie um 50.700 Euro auf 560.000 Euro vermindert werden. Im Vermögenshaushalt werden die Kosten für den Umbau des Schlachthauses angepasst. Die Investitionszuweisungen hierfür werden um 213.300 Euro auf insgesamt 825.000 Euro erhöht und für die Ausgaben werden 965.500 Euro eingeplant, hier waren bisher 681.500 Euro vorgesehen.

Für den Straßenausbau im Kreuzweg werden die Einnahmen um 20.000 Euro vermindert, somit verbleibt ein Ansatz von 500.000 Euro. Die Ausgaben belaufen sich auf insgesamt 675.000 Euro, bisher wurden 750.000 Euro veranschlagt. Da sich die Gemeinde Nagel an den Kosten beteiligt, wird mit zusätzlichen Einnahmen von 50.000 Euro gerechnet.

lm Ergebnis vermindert sich die Zuführung vom Verwaltungshaushalt um 50.700 Euro auf 4304 Euro. Zum Ausgleich des Vermögenshaushaltes erhöht sich der Rücklagenbedarf um 16.400 Euro auf neu 353.908 Euro. Damit wird zum Ende des Jahres ein neuer Rücklagenstand von 636.100 Euro erwartet. Neue Kreditaufnahmen sind weder im Haushalt 2020 noch im ersten Nachtragshaushalt 2020 vorgesehen. Zum Ende des Haushaltsjahres wird ein Schuldenstand von rund 367.600 Euro erwartet. Bei 1149 Einwohnern bedeutet dies eine Pro-Kopf-Verschuldung von 319,93 Euro. Der Landesdurchschnitt liegt gegenwärtig bei 589 Euro pro Einwohner. Der entsprechende Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.