02.12.2019 - 12:11 Uhr
BrandOberpfalz

Aufbruch zur Neuen Mitte

Die Umgestaltung des Ortes ist für 2020 bei der Städtebauförderung angemeldet. Eventuell gibt es eine Erweiterung. Die Neubrander sollen mitreden.

So soll der neue Siedlerplatz nach den Vorstellungen des Landschaftsarchitekten Albrecht Strohn einmal aussehen. Vielleicht kommt es noch zu einer Erweiterung und Straße und Gehwege werden mit eingebunden.
von Bertram NoldProfil

Aufbruchsstimmung in Brand! Die Bewerbung für die Sommerlounge beschreibt sie, wofür das Schlachthaus Symbol und Ausgangspunkt sein soll. Nun ist der Gemeinderat beim Siedlerplatz angekommen. Dieser soll eine große Umgestaltung erfahren. Der Vorschlag lag dem Gemeinderat bereits im Sommer vor, nun musste die Förderung beantragt werden. Der Beschluss wurde in der letzten Sitzung einstimmig gefasst. 120 000 Euro sind dafür nach dem Konzept von Albrecht Strohn nötig. Es wurden neue Ideen eingebracht, sodass der Betrag möglicherweise nicht zu halten ist. Vielleicht sollte man den Platz größer fassen und Gehsteige und Straßen mit in die neue Gestaltung einbeziehen, schlug Robert Seitz (FW) vor, zumal die Asphaltdecke nicht gefördert wird. Der Erhalt von Bäumen muss noch besprochen werden und überhaupt, meinte Christian Drehobel (CSU), müssten erst die „Siedlinger“ um ihre Meinung gefragt werden. Vielleicht wollen die das gar nicht oder sie woll was Anderes. Die Summe, die sich nach der Erweiterung ergeben würde, muss erst noch ermittelt werden. Dann wird die Gemeinde den Bedarf für die Städtebauförderung 2020 anmelden: 1,437 Millionen Euro für das Anwesen am unteren Ende der Fichtelberger Straße, 180 000 Euro für das Freibad, 385 000 Euro für den Abriss (vielleicht nur teilweise) „Goldener Hirsch“ und die Gestaltung der Freianlagen. Hinzu kommt dann noch der korrigierte Betrag für den Siedlerplatz. Einstimmiger Beschluss!

Bei der Bürgerversammlung wurde ein „Tag der Offenen Tür“ am Schlachthaus angeregt, Glühweinausschank inbegriffen. Die beiden Architektinnen, Anna Firak und Judith Kinzl, haben bereits zugesagt, um mit den Besuchern mit dem Ziel höherer Akzeptanz ins Gespräch zu kommen. Der Nachmittag des dritten Adventsonntags wurde in der Gemeinderats-Sitzung ins Auge gefasst, die Zustimmung der Architektinnen vorausgesetzt.

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