20.09.2021 - 13:56 Uhr
BrandOberpfalz

Auszeichnung für Bernhard Schindler: Wahl zum Ersten Bürgermeister "größtes Lob"

Bürgermeister Bernhard Schindler und Gemeinderat Markus Philipp wurden in der Gemeinderatssitzung für langjähriges Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung geehrt. Mit Lob wurde da nicht gespart.

Persönlich und im Namen des Gremiums gratulierte Zweiter Bürgermeister Christian Drehobel dem Ersten Bürgermeister Bernhard Schindler zur Auszeichnung.
von Bertram NoldProfil

Ehrungen standen auf der Tagesordnung der Sitzung des Gemeinderats. Für langjähriges verdienstvolles Wirken wurden Gemeinderat Markus Philipp und Bürgermeister Bernhard Schindler ausgezeichnet. Markus Philipp war nicht anwesend, der Bürgermeister wird ihm die Urkunde persönlich überbringen, doch nannte er die Tätigkeiten seit seinem Eintritt 2002: Neben seiner Arbeit in mehreren Ausschüssen war Markus Philipp bis 2008 auch Jugendbeauftragter. Zwischen 2008 und 2014 war er im Bau- und Umweltausschuss tätig und vertrat die Gemeinde im Schulverband. 2014 wurde der Geehrte in den Bau- und Umweltausschuss und in den Ausschuss Jugend-Familie-Senioren gewählt. Außerdem übernahm er den Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschusses.

Freude an Arbeit belohnt

Zweiter Bürgermeister Christian Drehobel übernahm die Ehrung von Bürgermeister Bernhard Schindler. Das Ehrenamt im Gemeinderat habe eine lange Tradition und es sei nicht immer leicht, Bürger und Bürgerinnen für dieses Amt zu gewinnen, zumal das Interesse an der Übernahme solcher Ämter im Lauf der vergangenen Jahre eher abgenommen habe. Umso erfreulicher sei es, dass es Männer wie ihn, Bernhard Schindler, gebe, die diesen Dienst schon länger als 18 Jahre, also über drei Perioden hinweg, übernommen haben. 2002 zum ersten Mal in den Gemeinderat gewählt, hätten die Mitbürgerinnen und Mitbürger sein Engagement und seine sichtliche Freude an der Arbeit im Gemeinderat mit wachsender Zustimmung bei den folgenden Wahlen belohnt. In verschiedenen Ausschüssen des Gemeinderates habe Schindler sein Wissen eingebracht und die Gemeinde auch in überörtlichen Gremien wie dem Schulverband und dem Wasserzweckverband vertreten. „Dein Rat und deine Lösungsvorschläge waren und sind gefragt“, erklärte Drehobel. Große Anerkennung seiner ehrenamtlichen Arbeit hätten ihm seine Brandner mit der Wahl zum Ersten Bürgermeister entgegengebracht. Das sei das größte Lob gewesen.

Die Bayerische Staatsregierung wolle sich diesem Lob anschließen. Im Auftrag des Innenministers Joachim Herrmann überreichte Drehobel dem Bürgermeister die Urkunde für sein langjähriges verdienstvolles Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung, um damit Dank und Anerkennung zum Ausdruck zu bringen. In seine persönlichen Glückwünsche schloss Drehobel auch die des gesamten Gremiums ein und beendete seine Worte mit einem Dank an Schindlers Frau für die notwendige familiäre Unterstützung.

Der Rathauschef gab in der Sitzung auch Informationen bekannt:

  • Guter Bau-Fortschritt bei der Nageler Straße: Man sei auf zwei Schichten gestoßen, die nun abgetragen werden, eine obere aus den Jahren 1980/81 und eine tiefer liegende Schicht, die 1963 aufgetragen worden ist. Insgesamt seien 65 Zentimeter Aufbauhöhe nötig.
  • Brunnäcker und Kreuzweg seien so gut wie fertig und stünden kurz vor der Abnahme. Die Bushaltestelle in Oberölbühl könne angefahren werden.
  • Am 3. Oktober, dem Tag der Einheit, erwartet die Gemeinde den Besuch einer Abordnung aus Kallenberg. Unter Bürgermeister Karl Söllner waren die guten Beziehungen zu der Gemeinde in der ehemaligen DDR gepflegt worden, im vergangenen Jahr ließ die Gemeinde Brand durch einen Besuch des Gemeinderats in Kallenberg die Freundschaft wieder aufleben. Nun plant der Bürgermeister den Ablauf des Tages, der den Gästen gut in Erinnerung bleiben soll.
  • Am 10. Oktober werde der Jugendgemeinderat neu gewählt, informierte Bürgermeister Bernhard Schindler abschließend.

Werner Brunner trug ein schon öfter geäußertes Anliegen vor. Ein WC und ein Personal-WC im Schlachthaus würden nicht reichen. Bernhard Schindler erklärte dazu, dass das Haus so abgenommen worden sei - und offenbar sei es in Ordnung. Er räumte aber auch ein, dass es zu Stoßzeiten schon ein Problem geben könne. Wolfgang Doleschal erklärte daraufhin, wie es zu diesem zweiten WC gekommen war, nachdem eigentlich nur eines vorgesehen war. Georg Zaus beendete die angefangene Debatte mit einem Hinweis auf die Geschäftsordnung. Anfragen würden sich an den Bürgermeister richten und nicht das Gremium. So sollten sie auch behandelt werden. Der Bürgermeister akzeptierte das so. Er wird bei Bedarf entsprechende Schritte einleiten.

In der Juli-Sitzung beschlossen die Räte weiteres Personal für das Kinderhaus

Brand

„Dein Rat und deine Lösungsvorschläge waren und sind gefragt.“

Zweiter Bürgermeister Christian Drehobel über Ersten Bürgermeister Bernhard Schindler

 

 

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