21.07.2021 - 11:10 Uhr
BrandOberpfalz

Aus dem Gemeinderat Brand: Weiteres Personal für Kinderhaus

Das Rathaus in Brand.
von Bertram NoldProfil

Einziger Punkt der vergangenen Sitzung des Gemeinderats war die Beschäftigung einer Zusatzkraft im Kindergarten. Da der Kindergarten "Don Bosco" die Voraussetzungen für eine Integrative Einrichtung erfüllt, beantragte der Caritasverband eine pädagogische Kraft mit 32 Stunden als Zusatzkraft für die Betreuung der integrativen Kinder. Die Stunden der sogenannten Zusatzkraft werden nicht in den Anstellungsschlüssel eingerechnet, das Gehalt kommt zu 80 Prozent aus der kindsbezogenen Förderung. Nach Rücksprache mit dem Caritasverband soll eine bisher bestehende pädagogische Kraft im Kinderhaus "Don Bosco" als Zusatzkraft tätig werden. Für das Betreuungsjahr 2021/2022 entstehen dadurch keine zusätzlichen Personalkosten. Das Defizit für die Gemeinde wird dadurch geschmälert. Der Gemeinderat stimmte ohne Gegenstimme zu.

Aktuelles hatte Bürgermeister Bernhard Schindler (CSU) unter „Informationen“ zu berichten:

Am 1. August wird das „schwebende Schlachthaus“ eröffnet. Um 10 Uhr ist Gottesdienst in der Pfarrkirche, um 11 Uhr Segnung und Eröffnung. Maximal 100 Gäste dürfen auf dem Areal teilnehmen. Einzelheiten dazu werden noch bekannt gegeben.

Baubeginn in der Nagler Straße ist Mitte April, die Fertigstellung für 30. Juli 2022 geplant.

Das Ferienprogramm ist in Arbeit, ob es gedruckt oder kopiert wird, ist noch nicht entschieden.

Eine kurze Debatte gab es um das Thema „Spielplatz“: Georg Zaus (FWG) war von Eltern in Oberölbühl wegen eines dortigen Spielplatzes angesprochen worden. Auf einer Wiese abseits des Dorfes habe es schon einmal einen gegeben, der dann irgendwann nicht mehr gebraucht worden sei. Nun aber gebe es wieder mehr Kinder und es bestehe wieder Bedarf. Zum Spielplatz in Brand sei es weit. Zur Sprache kam die sogenannte „Haner-Wiese“, auf der sich Buben am Nachmittag zum Fußballspielen treffen. Das sei eine mögliche Lösung für Kinder aus Oberölbühl und Neubrand.

Michaela Schmidt (CSU) meinte, dass allerhand Planungen für das Freibad vorgesehen sind. Vielleicht gebe es da Möglichkeiten. Auch Robert Seitz (FWG) meldete sich für Fuhrmannsreuth zu Wort. Es sei schon einmal über einen Spielplatz dort gesprochen worden und man habe schon einen Platz im Auge gehabt, nämlich die Wiese neben der Kapelle, die aber nicht im Besitz der Gemeinde ist. Man brauche immer einen günstigen Platz für eine solche Einrichtung, und natürlich müssten diese Plätze auch gepflegt werden. Den Einwand von Georg Zaus, dass man auch andere Dinge gebaut habe, nicht für Kinder, wie das Schlachthaus, konterte Bürgermeister Bernhard Schindler ganz schnell: „Stopp! Wasserspielplatz!“ Der sei neu errichtet worden und grenze direkt an den Garten am Schlachthaus an.

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