06.07.2020 - 15:39 Uhr
BrandOberpfalz

Baubetrieb rund um Leichenhaus

Eine ziemlich umfangreiche Liste haben die Gemeindearbeiter am Brander Friedhof abzuarbeiten. Doch sie liegen gut in der Zeit - auch dank der Nachbargemeinde Nagel.

Ein engagiertes Team von Gemeindearbeitern aus Fachleuten und interkommunale Zusammenarbeit machen auch größere Projekte in Eigenregie möglich. Bagger und Lastwagen teilen sich die Gemeinden Brand und Nagel. Bürgermeister Bernhard Schindler infomiert sich über den Fortgang der Arbeiten und freut sich, wenn es zügig vorangeht.
von Bertram NoldProfil

Seit geraumer Zeit ist um das Leichenhaus im Friedhof das Team der Gemeindearbeiter tätig, um den unteren Bereich der Ablage umzugestalten. Um das Gebäude wird gepflastert, Bäume werden gepflanzt, und schon ist auch die Rampe fertig, die das Herausschieben des Sargwagens erleichtert.

Die Arbeiten am neuen Containerplatz ist ebenfalls abgeschlossen. Der Container wird jedoch nicht wie geplant in Richtung Straße auf den Lkw verladen, sondern wie bisher Richtung Feuerwehrhaus.

Das Projekt zeigt, wie sinnvoll die Entscheidung des Gemeinderates war, Fachleute für solche Arbeiten einzustellen. Die Gemeindearbeiter können nun viele Arbeiten in Eigenregie ausführen, zumal Handwerker rar geworden sind und Firmen Aufträge nur nach langen Wartezeiten ausführen können.

Noch viel mehr ist geschehen. "Wem gehört die Flex zum Schneiden der Steine?": der Gemeinde Nagel. Die interkommunale Zusammenarbeit funktioniert prächtig und erweist sich als große Hilfe. Als eine Tiefbaufirma in Nagel ihren Betrieb einstellte, schlugen die Gemeinden Brand und Nagel zu. Die ehemaligen und die damals neugewählten Bürgermeister trafen sich, um über den gemeinsamen Kauf des Mini-Baggers und eines Lastwagens zu beraten. Der positive Ausgang des Gesprächs zeigt nun Wirkung: Die zügige Erledigung solcher Arbeiten wie das Pflastern großer Flächen ist dank gemeinsamer Geräte und Fahrzeuge möglich geworden. Jetzt aber ist erst einmal Pause: zwei Wochen Urlaub.

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