08.04.2021 - 08:40 Uhr
BrandOberpfalz

Gerhard Daubner seit 25 Jahren Wassermeister beim Wasserzweckverband "Oberes Fichtelnaabtal"

Gerhard Daubner wurde für seine 25-jährige Tätigkeit als Wassermeister beim Wasserzweckverband "Oberes Fichtelnaabtal" geehrt. Sein Wissen und seine Erfahrung bringt er nach seinem Ausscheiden im Mai noch stundenweise ein.

Aus der Hand des Vorsitzenden Peter König (rechts) erhielt Wassermeister Gerhard Daubner die Urkunde für 25-jährige Tätigkeit im Verband. Den lobenden Worten des Vorsitzenden schlossen sich Geschäftsführer Thomas Prechtl (Dritter von links) und dessen Vorgänger Helmut Graf (Vierter von links) an. Zur Feierstunde waren auch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle und der Technik anwesend.
von Bertram NoldProfil

„Jeder Tropfen zählt!“ Der Spruch, der nichts anderes bedeutet als den immer wichtiger werdenden Aufruf zum verantwortlichen Umgang mit dem lebenswichtigen Lebensmittel Trinkwassser, steht auf allen Fahrzeugen des Wasserzweckverbandes „Oberes Fichtelnaabtaal“ (WZV). Mit ihm verknüpft ist die Person des Wassersmeisters, dessen Idee es war und der schließlich eigenhändig auch den Spruch im Maschinenhaus in Mehlmeisel an die Wand zauberte.

Das Zitat bringt das Engagement von Gerhard Daubner zum Ausdruck, seine Einstellung zu seiner Arbeit, die daraus besteht, für die Technik zu sorgen, das Trinkwasser im Verbandsgebiet sauber zu halten, damit verantwortlich umzugehen und das kostbare Lebensmittel über ein gepflegtes und gewissenhaft gewartetes Rohrsystem in die Wohnungen der Verbraucher zu bringen. Hahn auf und sauberes Wasser fließt - das ist in großen Teilen der Welt nicht selbstverständlich.

25 Jahre ist Gerhard Daubner bereits für den Verband tätig. Dafür wurde er nun in einer kleinen Feierstunde geehrt - in Pandemie-Zeiten bei gutem Wetter im Freien, um die Hygiene-Regeln einzuhalten. Versammelt waren nicht nur die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle und der Technik. Auch der ehemalige Geschäftsstellenleiter, Helmut Graf, mit dem Gerhard Daubner lange zusammengearbeitet hat, war gerne gekommen.

Der Vorsitzende des Wasserzweckverbandes „Oberes Fichtelnaabtal“, Peter König, lobte das Engagement und die Einsatzbereitschaft des Wassermeisters, dessen gewissenhafte Arbeit, gepaart mit bewusster Pflichterfüllung. Am 1. April 1996 sei Gerhard Daubner eingestellt worden. Verbunden gewesen sei damit, sich in die komplexe Vielfalt der Aufgaben und in die neue Verantwortung als Wassermeister einzuarbeiten und sich der ständig ändernden Entwicklung in technischer und materieller Hinsicht nicht zu verschließen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Hierzu zähle auch die Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften und Anordnungen.

In Daubners Amtszeit wurden viele Ortsnetzleitungen verlegt oder saniert, zum Teil auch in Eigenregie. Unzählige Wasserzähler wurden gewechselt, Millionen Kubikmeter Wasser über die drei Brunnen gefördert, Hausanschlüsse erstellt sowie mit großem Aufwand Tiefbrunnen II und das Wasserwerk ertüchtigt. Zu unmöglichen Zeiten werden Leute aus dieser Berufssparte auch immer wieder zur Hilfe geholt, wenn Rohrbrüche repariert werden müssen. Unzählige Mal blieb das auch Gerhard Daubner nicht erspart.

Der Wasserzweckverband hat 2020 den Haushalt verabschiedet

Brand

Nach der Einstellung absolvierte Gerhard Daubner von 1997 bis 1999 den Vorbereitungskurs in Lauingen und legte im Oktober 1999 die Prüfung zum Wassermeister ab. Zusätzlich unterzog er sich 2006 der Prüfung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten in der Wasserversorgungstechnik.

Im Mai wird Daubner in den Ruhestand entlassen. Mit Tobias Nickl hat er für einen Nachfolger gesorgt. Ganz wird sich Daubner aber nicht vom Wasserzweckverband „Oberes Fichtelnaabtaal“ verabschieden: Stundenweise wird er mit seinem Wissen und seiner Erfahrung weiterhin für die Wasserversorgung zur Verfügung stehen; in „freundschaftlicher Verbindung zum Zweckverband“, wie Peter König feststellte, und getreu seinem Motto „Probleme sind da, um sie zu lösen“. Mit Dankesworten seitens des Vorsitzenden, des Geschäftsführers Thomas Prechtl und dessen Vorgänger Helmut Graf endete die Feierstunde.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.