Brand (VG Neusorg)
14.11.2018 - 14:13 Uhr

Gute Haushaltslage in Brand

Die Gemeinde hat derzeit keine finanziellen Sorgen. Bei der Verabschiedung eines Nachtragshaushalts wurde dies deutlich.

Ein Nachtragshaushalts für 2018 ist erforderlich, da verschiedene Haushaltsansätze gegenüber dem Haushalt 2018 verändert beziehungsweise neu veranschlagt werden mussten. Er stand auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Gemeinderats. Bürgermeister Ludwig König (CSU) trug die einzelnen Änderungen vor. Unter anderem soll der bestehende Spielplatz am Rathaus Brand für zu erwartende Ausgaben von rund 16.000 Euro eingezäunt und erweitert werden, 4500 Euro Haushaltsreste sind noch vorhanden. Für den Erwerb des Sportgeländes des SSV Brand werden aufgrund einer aktualisierten Kostenzusammenstellung Ausgaben von 62.000 Euro erwartet. 52.000 Euro waren veranschlagt, um 10.000 Euro muss erhöht werden.

Auch für den Ausbau der Sonnenstraße ist mit Mehrkosten zu rechnen. Für diese Maßnahme werden ergänzend zu den bereits in den Vorjahren eingeplanten Ausgaben in Höhe von 365.000 Euro weitere Haushaltsmittel von 22.000 Euro bereit gestellt. Der Austausch des Unimogs beziehungsweise des Schleppers steht demnächst an: Erhöhung vorsorglich um 25.000 Euro auf 185.000 Euro. Der Verkaufserlös für den alten Unimog war zu hoch angesetzt und muss von 55 000 Euro auf 38 000 Euro korrigiert werden. Die Straßenbeleuchtungsanlage ist an mehreren Stellen noch zu ergänzen, ein Anwesen in der Fichtelberger Straße wurde erworben und für den Rückbau des ehemaligen Freibadgeländes fallen Planungskosten an.

Die finanzielle Lage verbessert sich durch den Verkauf eines Grundstücks im Baugebiet Brunnäcker und die Gemeinde erhält eine Stabilisierungshilfe in Höhe von 500.000 Euro. Sie wird vorrangig für den Schuldenabbau verwendet. In Zusammenhang mit den Änderungen im Vermögenshaushalt wurden die zum Teil geschätzten Ansätze im Verwaltungshaushalt überprüft und angepasst. Die Unterhaltungsarbeiten im Rathaus Brand im Wert von rund 8.000 Euro sind genannt. Die Erneuerung der Eingangstür zur Dachgeschosswohnung sowie ein Überholungsanstrich der Fenster und Türen im Rathaus sind vorgesehen. Ferner wurde für Unterhaltungsmaßnahmen in

der Zahnarztpraxis eine Kostenbeteiligung von 6.000 Euro berücksichtigt. Auch für eine Mängelbeseitigung an der Weihnachtsbeleuchtung in Oberölbühl werden Ausgaben von 3.300 Euro erwartet. Im Mehrzwecksaal ergeben sich diverse Reparatur- und Unterhaltungsmaßnahmen im Umfang von 4.500 Euro. Im Ergebnis vermindert sich die Zuführung zum Vermögenshaushalt um 23.080 Euro auf 330.953 Euro. Zum Ausgleich des Vermögenshaushaltes kann die bisher vorgesehene

Rücklagenzuführung von 136.957 Euro auf 443.407 Euro angehoben werden. Zum Ende des Jahres wird ein neuer Rücklagenstand von etwa 564.000 Euro erwartet. Zum Ende des Haushaltsjahres wird ein Schuldenstand von 688.412 Euro erwartet, die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt dann 584,89 Euro. Der Landesdurchschnitt liegt gegenwärtig bei 605 Euro. Keine Gegenstimmen!

 
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