19.10.2020 - 11:48 Uhr
BrandOberpfalz

Jahrzehnte für Kinder aus Brand und Nagel da

Pfarreiengemeinschaft ehrt engagierte und motivierte Mitarbeiter. Lobeshymnen erklingen im Gottesdienst zur Kirchweih.

Für 40-jährige Tätigkeit im Kinderhaus wurde Anita Schindler (vorne, links) geehrt; Eleonore Schwemmer und Kindergartenleiterin Michaela Schmidt (rechts daneben) für 25 Jahre, ebenso Kornelia Kick Tesfaye, die seit 25 Jahren für den Krankenpflegeverein Nagel tätig ist. Es gratulierten (von links) Bürgermeister Bernhard Schindler, Altbürgermeister Ludwig König, die Kirchenpfleger Werner Scharf und Klaus Brunner, Pater Joy und Pastoralreferent Maximilian Pravida.
von Bertram NoldProfil

In der Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel sind viele engagierte Mitarbeiter zum Teil jahrzehntelang tätig. Im Kinderhaus Don Bosco konnte schon im vergangenen Jahr Eleonore Schwemmer ihr 25. Dienstjubiläum feiern. Kinderhausleiterin Michaela Schmidt betreut seit 25 Jahren die Kleinen und Kleinsten in Brand. Bereits seit 40 Jahren gehört Anita Schindler zum Kindergartenpersonal. Auf 25 Jahre Dienst im Krankenpflegeverein Nagel kann Cornelia Kick-Tesfaye zurückblicken. Alle seien stets zuverlässig und mit Leib und Seele in ihrem sicher nicht immer einfachen Beruf im Einsatz, heißt es dazu im Pfarrbrief. Im Gottesdienst5 am Kirchweihsamstag- musikalisch umrahmt von Sandra Normann mit Tochter Sophia mit Orgel und Geige - wurde ihnen nun für ihr langjähriges Wirken gedankt.

Kindergartenleiterin Michaela Schmidt nahm die Gelegenheit wahr, markante Punkte der Entwicklung des Kinderhauses zu schildern. „Wo hat der Bürgermeister schon im Sand gespielt und der Pfarrer seine Fäuste ausprobiert? Im Kindergarten, im Kindergarten, da fangen alle mal als kleine Leute an…“, zitierte sie eingangs aus einem Kindergartenlied. Zu Beginn ihrer Tätigkeit sei der Kindergarten noch im Rathaus gewesen, wo jetzt der Wasserzweckverband seine Räumlichkeiten hat. Anita Schindler und Eleonore Schwemmer seien bereits da gewesen. Diese langjährigen Zugehörigkeiten finde sie eine Besonderheit, sei es doch in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist, über so einen langen Zeitraum einem Arbeitgeber die Treue zu halten. Sie nannte alle Geistlichen als Vertreter des Trägers in den letzten 25 Jahren und alle Bürgermeister. Sie konnte auch von der Beteiligung an drei Primizen berichten. Bei ihrer Einstellung war der Kindergarten eingruppig. Doch bereits im selben Jahr bekam Brand die Zusage für einen Kindergartenneubau mit Baubeginn im April 1996. Einweihung des Kinderhauses mit dem Namen „Don Bosco“ war im September 1997. Brand bekam zwei verlängerte Vormittagsgruppen. Ein neuer Abschnitt begann 2010: Es gab einen Zuschuss für Krippenplätze. Im Juli 2011 war der Umbau und Anbau für eine Krippengruppe beendet; 12 Krippenplätze waren entstanden. Somit gab es in Brand nun eine Krippengruppe und eine Kindergartengruppe. Deswegen absolvierten Kinderpflegerin Eleonore Schwemmer und Erzieherin Renate Brunner eine Zusatzausbildung zur Krippenpädagogin. In Brand gab es „sehr viele liebende Paare“, welche dem Kindergarten kleine Kinderlein bescherten, erklärte Michaela Schmidt. Der Platz im Kindergarten reichte nicht mehr. Das Kinderhaus musste für eine zweite Kindergartengruppe erweitert werden. Baubeginn im Juli 2016, Einweihung 2018. All diese Höhepunkte habe sie mit einem sehr beständigen Team erleben und feiern dürfen, erklärte sie. Sie dankte ihren Kolleginnen und in deren Namen auch allen Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen. Auch Pater Joy dankte sie herzlich für ein stets offenes Ohr, wenn Unterstützung gebraucht wird. „Es gibt für uns alle nichts Schöneres als ein Kinderlachen mit leuchtenden Kinderaugen und zufriedenen Eltern“, erklärte die Kindergartenleiterin.

Pater Joy schloss in seine Dankesworte auch Frau Cornelia Kick-Tesfaye ein, die ihr 25jähriges Dienstjubiläum als Krankenschwester im Krankenpflegeverein Nagel begehen kann. „25 Jahre haben Sie sich in vorbildlicher Weise in den Dienst der Caritas gestellt und sind somit für viele Menschen zum Nächsten geworden.“ An das Kindergartenpersonal gewandt, meinte Pater Joy, es sei eine höchst anspruchsvolle Aufgabe, Kinder einerseits Kinder sein zu lassen und sie gleichwohl auf die Anforderungen des Lebens vorzubereiten. Er sei überzeugt, dass die Kinder im Brander Kindergarten wie auch im Elternhaus Geborgenheit und Sicherheit erleben, dadurch Selbstbewusstsein erlernen und zu eigenen Persönlichkeiten werden. Geschenke und Urkunden überreichten die beiden Kirchenpfleger der Pfarreiengemeinschaft, Klaus Brunner und Werner Scharf, sowie Bürgermeister Bernhard Schindler und Altbürgermeister Ludwig König.

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