14.01.2021 - 14:00 Uhr
BrandOberpfalz

Positiver Rückblick mit guten Aussichten für Brand

Bürgermeister Bernhard Schindler ist zufrieden mit 2020. Der Rathauschef sieht für Brand große Aufgaben in diesem Jahr.

Bernhard Schindler schmiedet optimistische Zukunftspläne für Brand.
von Bertram NoldProfil

Bürgermeister Bernhard Schindler blickte bei der zurückliegenden Sitzung dankend auf 2020 zurück. Lobeshymnen gingen an alle Mitstreiter. Bei den wichtigsten Zahlen und Fakten verwies er auf die „digitale Bürgerversammlung“, auf die Computerpräsentation, die auf der Homepage der Gemeinde aufrufbar ist oder in der Gemeinde gedruckt abgeholt werden kann. Er ging auf die Photovoltaik-Anlage mit 9,75 KWp ein, die auf dem Kläranlagenbetriebsgebäude in Betrieb genommen wurde. Das „Schwebende Schlachthaus“ war eines der großen Themen. Es wurde fertiggestellt, konnte aber leider am geplanten Termin im Oktober wegen Corona nicht eingeweiht werden. Das ehemalige Gasthaus „Goldener Hirsch“ wurde abgerissen. Für die Gestaltung dieser Fläche wurde bei der Regierung Antrag gestellt.

Für das Generationenwohnen beim Lindner-Anwesen gab es eine Machbarkeitsstudie. Die Erschließung des zweiten Bauabschnittes im Baugebiet Brunnäcker wird Ende Januar ausgeschrieben. Der Ausbau des Kreuzweges befindet sich nun in der Winterpause. Voraussichtlich geht es im März weiter.

Um die Osterzeit wird dann der Ausbau der Nageler Straße ausgeschrieben. Bei dieser Maßnahme soll das Mischsystem in ein Trennsystem umgebaut werden. Auch der Niederschlagswasserkanal im Lohweg ist geplant. Diese beiden Maßnahmen werden gefördert. Als sehr positiv bewertete der Bürgermeister die Aufstockung des Bauhofpersonals. Dadurch konnten auf viele Maßnahmen in Eigenregie gemacht werden. Bernhard Schindler nannte auch noch den Umbau des Friedhofvorplatzes, das Fundament für das Salzsilo, die Teilerneuerung der Straßenentwässerung in der Rödelgasse, die Erneuerung des Radweggeländers und das Brückengeländer an der Fichtelnaab. Bei der Regierung der Oberpfalz wurde die Bedarfsmeldung für die Bayerische Städtebauförderung 2021 eingereicht. Das kommunale Förderprogramm sei um zwei weitere Jahre verlängert worden; auch bei der Regierung kenne man das Problem der fehlenden Handwerker. Die Neugestaltung des frei gewordenen Platzes am „Goldenen Hirschen“ müsse angepackt werden, der teilweise Rückbau der Freibadbrache sowie der Umbau des Lindner-Anwesens. Der Austausch der Heizung im Mehrzwecksaal stehe an. Der Anbau an das Feuerwehrhaus Fuhrmannsreuth und die Absauganlagen der beiden Feuerwehrhäuser werden auch Themen dieses Jahres. 2021 soll das Rathaus einen Glasfaseranschluss erhalten.

Bürgermeister Bernhard Schindler kündigte für das Freibadgelände interessante Vorschläge an. „Ich denke, dass wir die Erwartungen und Wünsche unserer Bürger in diesem Gelände verwirklichen können.“ Es seien keine einfachen Entscheidungen für den Gemeinderat, aber durch gemeinsame und respektvolle Zusammenarbeit werde man diese Aufgabe meistern. Bernhard Schindler sprach einen Dank an Architekt Peter Haimerl und sein Team aus, das mit neuen Vorschlägen den Ort verschönern und attraktiver machen will.

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