06.11.2019 - 14:39 Uhr
BrandOberpfalz

Sommerlounge: Bunt und vielfältig

Die Sommerlounge am 6. August 2020 nimmt Formen an. Verantwortliche für besondere Arbeitsbereiche wurden gefunden, kreative Ideen und Vorschläge motivieren und lassen auf eine bunte Regionalmesse mit Unterhaltungswert hoffen.

Sybille KIeßling, Vorsitzende des Fördervereins Fichtelgebirge (Zweite von links), leitete die Sitzung zur Planung der Sommerlounge 2020. Bei Wolfgang Doleschal (Fünfter von links) laufen weiterhin alle Fäden zusammen.
von Bertram NoldProfil

Es wird eine bunte Sommerlounge werden am 6. August 2020 in Brand. Vielfalt ist Reichtum - das zeigte sich beim vergangenen Treffen der Kerngruppe im Gasthaus "Zur Post". Die Vorsitzende des Förderkreises Fichtelgebirge, Sybille Kießling, hatte eingeladen und zu denen, die sich schon beteiligt hatten, kamen noch mehr. Grundsätzliches wurde angesprochen.

Hinsichtlich der Arbeitsgruppen wurden auch Nägel mit Köpfen gemacht: Für einzelne Arbeitsbereiche wurden Verantwortliche gefunden. Die Liste der Teilnehmer des Abends wurde restlos abgearbeitet, alle trugen sich bei einer Gruppe ein um damit klarzustellen: "Ich mache aktiv mit." Nun sind die Teams gefordert, ihre Aufgaben anzupacken und beim nächsten Treffen erste Ergebnisse zu liefern.

Voneinander lernen

Innovation und Nachhaltigkeit sind weiterhin Schwerpunkte. Die Sommerlounge 2020 soll die Handschrift des gastgebenden Ortes tragen, führte Sybille Kießling aus. Die Sommerlounge sei da, um einander zu begegnen und voneinander zu lernen. Jeder gastgebende Ort könne beispielgebend für einen anderen Ort sein.

Sybille Kießling bearbeitet bei den Sitzungen stets eine Computer-Präsentation, die sie von Sitzung zu Sitzung fortschreibt. So spiegelt sie den Stand der Planung wider. "Beginn ab 16 Uhr oder Vorprogramm bereits ab 14 Uhr?" Selbstverständlich wird ein Vorprogramm erstellt und das soll es in sich haben.

Da hatte nicht nur Gerald Hoch - am Sitzungsabend dienstlich verhindert - eine Fülle an wertvollen Ideen bezüglich Ökologie und Naturschutz eingesandt. Auch andere Teilnehmer brachten gute Vorschläge mit und die "Fichtelberger Straße" hatte eine ganze Planung erstellt, für die es nun gilt, sie auf Machbarkeit zu überprüfen und ins Programm einzubauen.

Feuer- und Lichtshow und vor allem Musik in mehreren Varianten könnten die Sommerlounge bereichern. Selbstverständlich steht das "schwebende Schlachthaus" im Mittelpunkt und symbolisiert das neue Brand, die Wiederbelebung des Ortskerns, die sich von dort aus entwickeln soll.

Durch gemeinschaftliches Planen und Durchführen soll der Ort weiter zusammenwachsen. Das besondere Lebensgefühl von Brand soll transportiert werden und da spielt auch das Motto eine Rolle, wobei für den Begriff "CoolTour" eventuell noch Erklärungsbedarf besteht.

Die Sommerlounge 2020 soll eine Veranstaltung für Jedermann sein, ein Riesenangebot für Jung und Alt. An eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der "Mikroregion Konstantinsbad" ist bei der Planung der großen Sommerparty des Fichtelgebirges gedacht worden und sie hat Benefiz-Charakter, denn die Hälfte des Gewinnes bleibt in der Gemeinde für die Jugendarbeit oder ein zukunftsweisendes Projekt.

"Heimatkunde 4.0"

Eines der Ziele ist auch die Einbindung der örtlichen Betriebe. Auf dem Weg dahin wird der Förderverein die Organisatoren begleiten mit Vorträgen, mit Workshops und ähnlichen Veranstaltungen und guten Ratschlägen. Verschlanken wollen die Verantwortlichen das Bühnenprogramm, was bedeutet, dass für Gespräche und Interviews begrenzte Zeit eingeplant wird.

Mitmach-Aktionen wurden genannt, von Modenschau und ökologischem Fußabdruck war die Rede. Mit dem Projekt "Heimatkunde 4.0" soll kleinen Gemeinden eine Plattform gegeben werden; es ist ein kleiner Meilenstein, Brand bekannt zu machen. Die Öko-Modell-Regionen werden dabei sein; Sybille Kießling sprach von einer "Öko-Meile". Und auch das ist wichtig: Keiner der ausstellen möchte, soll an Geld scheitern.

Firmen gewinnen

Der Vorschlag für Vorträge, Workshops und Diskussionen fand keine Gegenliebe. Das gehe zur sehr in Richtung Arbeit und da sei eine After-Work-Party nicht unbedingt förderlich. Gefragt seien niederschwellige Infos, die man gerne aufnehme, meinte Sybille Kießling. Die Leute sollen sich hier wohlfühlen, etwas essen und trinken, nette Leute treffen und sich mit ihnen gut unterhalten.

Auch Sicherheitsfragen wurden angesprochen, die Gastronomie und auch die Parkplatz-Situation. Für die Aussteller wird ein eigener Parkplatz ausgewiesen, um Fahrzeuge und Anhänger dort zu parken, um damit die Stände nicht zu behindern. Dreier-Teams, die noch gebildet werden müssen, werden in den nächsten Monaten versuchen, vor allem die Firmen der Region anzusprechen und sie für die Beteiligung zu gewinnen.

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