28.11.2019 - 14:31 Uhr
BrandOberpfalz

Sommerlounge mit Unterhaltungswert

Unterhaltung bekommt ihren Stellenwert bei der Sommerlounge 2020 in Brand. Grundsätze und erste Ideen wurden in der vergangenen Sitzung besprochen.

von Bertram NoldProfil

Der neue Image-Film über das Fichtelgebirge ist da. Mit ihm begann die vergangene Sitzung zur Planung der Sommerlounge 2020, dieses Mal im Sitzungssaal des Rathauses. Das Echo auf den Film war durchgehend positiv. Am häufigsten gebrauchtes Adjektiv: „Frech!“

Die Vorsitzende des Fördervereins Fichtelgebirge, Sybille Kießling, begann mit grundsätzlichen Hinweisen für die nächste Auflage der Sommerlounge am 6. August in Brand. Das Bühnenprogramm wird verschlankt: zu viel Stoff, so lange höre niemand zu. Die erste Runde gehört dem gastgebenden Ort. Das Vorprogramm beginnt um 14 Uhr, offizieller Start ist um 16 Uhr, ab 20 Uhr wird es Musik auf der Bühne geben, unterbrochen um 21 Uhr mit der Preisübergabe aus der Tombola. „good-practice-Beispiele“ aus dem Fichtelgebirge werden bei den Gesprächen nicht fehlen, aber knapp gefasst sein. Es ist der Wunsch aller, dass die Messe-Stände gut gestaltet werden. Die Vielfalt des Wirtschaftsraumes Fichtelgebirge zu zeigen, sei Ziel der Sommerlounge. Die Werbung wird sehr intensiv sein. „Soziale Medien nutzen“, empfahl Sybille Kießling. 80 Plakataufsteller stünden in Brand allein zur Verfügung, wusste Wolfgang Doleschal, und diese werden im Landkreis verteilt. Dabei werde man sich nicht auf das „Hufeisen“ des Fichtelgebirges beschränken, es gehe vielmehr um die „Region Fichtelgebirge“. Diesbezüglich müsse man sich auch abgewöhnen, in Landkreisgrenzen zu denken. Damit kein Aussteller benachteiligt ist, werde man die Stände in einem Rundkurs aufstellen, sodass jeder Besucher einmal zu allen Ständen kommt. Sollte der bisher geplante Festbereich nicht ausreichen, habe man genügend Platz für Erweiterung. Mithilfe einer Draufsicht auf das Festgelände werden die Plätze verteilt, dabei wird man auch auf die Erfahrungen des Schaffestes des FGV zurückgreifen. Bei der Verlosung werde man zugunsten höherwertiger und größerer Preise auf viele kleine verzichten. „Learning campus“ soll eingebunden werden. Dazu wird es einen Punkt im Programm geben, der dann in Brand stattfindet. Noch nicht endgültig geregelt ist, ob die Aussteller um 14 Uhr noch auf das Gelände fahren dürfen, um ihre Stände aufzubauen. Eventuell wird dafür eine besondere Zufahrt festgelegt. Das Goetz-Areal soll in die Sommerlounge einbezogen werden als Hinweis, dass es dort Flächen und Möglichkeiten gibt. Ob das Areal in den Auftritt der Gemeinde eingebaut wird oder ob es einen eigenen Stand gibt, wurde noch nicht entschieden. Die Luisenburg-Festspiele werden die Bühne mit einem Beitrag beleben, für das Thema „Max Reger“ wurde vorgeschlagen, Szenen aus dem Reger-Jahr 2016 auf dem Kirchplatz darzustellen, eine kurzes Orgelkonzert in der Kirche anzuschließen und auch eine Führung im Gedächtniszimmer anzubieten. Eine Modeschau wird ins Auge gefasst. Dabei wurde auch an Trachten gedacht, an die Beratung durch entsprechende Fachstellen der Bezirke. Fast zwingend dazu tauchte der Begriff „Volkstanz“ auf. Alles offene Fragen, die in einem halben Jahr noch geklärt werden, die aber eines schon verdeutlichen: Die Sommerlounge ist eine regionale Messe mit Unterhaltungscharakter.

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