Die Bautafel steht. Langsam soll es losgehen. Schon lange ist im Garten neben dem Schlachthaus ein Loch ausgehoben, das Auskunft geben soll über das Grundwasser und weitere zehn Löcher wurden im Abstand von drei Metern um das Schlachthaus herum gebohrt. Einen Weiher soll es hier gegeben haben und deshalb könnte der Untergrund nicht so tragfähig sein, so hört man.
Aus sieben Metern Tiefe wurden immer wieder Proben entnommen, die derzeit untersucht werden. Dann weiß man, wie tief die Pfähle gebohrt werden müssen, die das Schlachthaus einmal tragen sollen. Wann es losgeht, hängt nicht von der Gemeinde und den Planern ab. Im Moment sind keine Handwerker zu bekommen und auch keine Firmen, die das Projekt ausführen können. Die Ausschreibung ist entsprechend formuliert und gestaltet.
Das Schlachthaus markiert den der südlichen Punkt des Sanierungsgebietes, die Freibadbrache grenzt den Raum nach Norden ab. Architekt Peter Haimerl machte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats mehrfach deutlich, dass hier keine Einzelprojekte umgesetzt werden, sondern das Ganze ein Gesamtkonzept sei. Von der "Co Working Space", die auf der Freibadbrache entstehen soll, sprechen er und seine Mitarbeiterin Judith Kinzl immer wieder. Das Bad soll erhalten bleiben, aber nicht als technisches Bad betrieben werden.
Den beiden Planern ist wichtig, möglichst wenig zu verändern und schon gar nichts abzureißen. Eine kleinere Wasserfläche könnte entstehen mit einem Regenerationsteich. Auf Anfrage nach weiteren Möglichkeiten brachte Judith Kinzl nun eine weitere Alternative ins Spiel, die es schon öfter gebe. Ein sogenanntes "Badeschiff" wäre denkbar. Sie verweist auf die Stadt Berlin, wo in der Spree ein solches Badeschiff verankert ist. Ein kleineres Schwimmbecken, das im großen Schwimmbecken integriert ist. Dadurch könnten die Seerosen erhalten bleiben und das Becken müsste kaum verändert werden. In einer der nächsten Sitzungen will sie dies dem Gemeinderat vorstellen. Einen wichtigen und interessanten Termin sollten sich die Brander unbedingt schon einmal vormerken: Am 24. Februar wird um 19 Uhr der Beitrag über den Spatenstich des Schlachthauses im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt. Der Termin wurde auch in den Veranstaltungskalender der Vereine aufgenommen, der in den nächsten Tagen in Druck geht.
















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