In Fuhrmannsreuth hatten sich Anlieger über zu hohes Tempo der Autofahrer beschwert: für Schwerverkehr gesperrt, kein Gehweg, weil nicht breit genug und somit große Gefahr für Fußgänger. Mit 30 km/h könnte man die Situation entschärfen, wurde vorgeschlagen. Derzeit ist in der Straße ein Messgerät angebracht, das wurde bei einer Verkehrsschau mit Carsten Landgraf von der PI Kemnath mit einbezogen. 30 km/h würde keine Änderung herbeiführen, war das Ergebnis. Die meisten fahren 50 und 60 Stundenkilometer, über zwei Monate gebe es einige wenige Ausreißer bis zu 110 "Sachen". Das gebe es überall, das könnten auch Einsatz- oder Rettungsfahrzeuge gewesen sein.
Der Ausbau der Nageler Straße steht im kommenden Jahr an. In diesem Rahmen will man zwei versetzte Halbinseln einbauen, die den Verkehr gezwungenermaßen verlangsamen.
30 Stundenkilometer gebe es nur in reinen Wohngebieten, erklärte Wolfgang Doleschal. Würde man hier anfangen, wäre das willkürlich und widerrechtlich. Zweiter Bürgermeister Christian Drehobel zeigte sich als großer Freund von solchen Halbinseln, die seitlich in die Straße hineinragen. Gefälliger sei aber vielleicht ein Hindernis in der Mitte, was eine Erweiterung der Straße zu beiden Seiten nötig machen würde. Bürgermeister Bernhard Schindler stellte fest, dass der Platz vorhanden wäre. Dem Planer, dem Tiefbaubüro Götz aus Pullenreuth, wird das so mitgeteilt.
Auch in Neubrand, bei der Ausfahrt aus dem Ort in die Tannenstraße, wird Tempo 30 gewünscht. In der Badstraße gilt das schon immer, warum nicht auch hier?
Geplant ist nun eine Änderung der Vorfahrt an dieser Einmündung. „Rechts vor links“ soll hier künftig gelten. Dann könne man ohnehin nicht schneller fahren als 30. An den meisten Stellen gilt „Rechts vor links“ erkärte Bürgermeister Bernhard Schindler und die Ausfahrt sei nun einmal gefährlich. Mit der Änderung gelte nun in ganz Oberölbühl „Rechts vor links“. Ohne Übergangslösung geht das natürlich nicht, hier ist Umgewöhnen nötig! Da soll ein Schild helfen, das auf die geänderte Vorfahrt hinweist. Das wird ein halbes Jahr stehen. Die Räte votierten alle dafür.














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