19.06.2019 - 18:38 Uhr
Brensdorf bei StullnOberpfalz

Nächster Schritt zum Solarpark

Der „Solarpark Brensdorf“ nimmt weitere Hürde. Der Gemeinderat Stulln billigt den Entwurf zur Änderung des Flächennutzungsplanes und des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes und beschließt den weiteren Fortgang.

Zum „Solarpark Brensdorf“ billigt der Gemeinderat Stulln den Entwurf zur Änderung des Flächennutzungsplanes und des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes. Antragsteller Josef Hammer gab bereits im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung ein Blendgutachten in Auftrag. Bei Auswirkungen auf den Schienenverkehr der Bahnlinie Schwandorf-Weiden erfolge eine erneute Behandlung im Gremium.
von Herbert RohrwildProfil

Bürgermeister Hans Prechtl begrüßte zu diesem Tagesordnungspunkt David Neidl vom Büro Neidl+Neidl, Sulzbach-Rosenberg: Die fristgerecht vorgebrachten Stellungnahmen im Rahmen der frühzeitigen Behördenbeteiligung und der Beteiligung der Öffentlichkeit werden derzeit geprüft und gewertet. Insgesamt 44 Fachstellen wurden von der öffentlichen Auslegung benachrichtigt und gebeten, eine Stellungnahme zum Vorentwurf abzugeben, leitete Neidl seine detaillierten Ausführungen ein. Privatpersonen gaben keine Statements ab.

Folgendes Rücklaufergebnis liegt vor: 19 Träger öffentlicher Belange äußerten sich nicht, 13 Stellungnahmen enthielten entweder keine Einwände oder abzuarbeitende Hinweise. Zwölf waren mit Einwendungen oder Hinweisen versehen. Alle vorgebrachten Belange - sie werden im Rahmen der Ausführungspläne beachtet - erfordern keine Änderungen am Bauleitplan oder am Flächennutzungsplan. Der Vorhabenträger gab bereits ein Blendgutachten in Auftrag. Bei Auswirkungen auf den Schienenverkehr würde eine erneute Behandlung im Gemeinderat erfolgen. Das Gremium beauftragte die Verwaltung mit der Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung und der Behördenbeteiligung.

Drei Bauvorhaben lagen dem Gemeinderat zur Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens vor. Errichtung eines Anbaus an das bestehende Wohnhaus (Eichenstraße 2), Bau eines Carports (Tonweg 16) und Aufstellung eines Mobilheimes (Grafenricht 18). Bei letzterem wird das vorhandene Nebengebäude verfahrensfrei abgebrochen. Das Vorhaben fügt sich in die Umgebung ein und ist städtebaulich vertretbar. Die Erschließung ist gesichert.

Das Bergamt Nordbayern übermittelte der Gemeinde die Unterlagen zu den Abschlussmaßnahmen für die Verwahrung des Beckens 3 auf dem Gelände der Hydro-Aluminium Deutschland des ehemaligen Flussspatbergwerkes der VAW-Flußspatchemie Grube Erna bei Stulln. Darüber informierte Bürgermeister Hans Prechtl das Gremium. Ein zentral gelegener Bereich wird im Ödlandcharakter belassen und bietet mit seiner nahezu vegetationsfreien Oberfläche einen einzigartigen Lebensraum für Insekten. Aus Sicht der Gemeinde bestehen keine Bedenken.

Hinsichtlich der Nachfrage von Gemeinderat Hubert Obermeier zum Stand der Ersatzpflanzung mit Pyramiden- Hainbuchen in der Kirchstraße und in der Kirchgrabengasse teilte Bürgermeister Prechtl mit, das Entfernen der Wurzelstöcke bereite Schwierigkeiten. Mit Petra Schmid vom Kreisgartenamt Schwandorf wurde dahin gehend Kontakt aufgenommen.

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