22.09.2019 - 15:03 Uhr
BruckOberpfalz

Freie setzen auf Reinhard Ehemann

Reinhard Ehemann kandidiert für die Freien Wähler für das Amt des Bürgermeisters. Nachdem Hans Frankl erklärt hatte, dass er aufhört, wurde der gebürtige Brucker und Verwaltungsfachangestellter als Kandidat gehandelt. Das ist nun offiziell.

Reinhard Ehemann (Zweiter von links), hier mit MdL Joachim Hanisch, Ortsvorsitzendem Hans Beck und Kreisvorsitzendem Dieter Jäger (von links) ist Bürgermeisterkandidat der FWG.
von Ingrid SchiederProfil

Hans Beck, Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Bruck, möchte "die Freie-Wähler-Geschichte weiterschreiben". Das betonte er bei der Nominierungsversammlung im "Weißen Rössl", zu der er auch Bürgermeister Hans Frankl, stellvertretenden Landrat Joachim Hanisch, Kreisvorsitzenden Dieter Jäger sowie zahlreiche Mitglieder willkommen hieß.

Beck dankte Frankl für dessen Arbeit und Verdienste, die er sich während seiner Zeit im Rathaus erworben habe. Kreisvorsitzender Dieter Jäger betonte, dass Bruck eine Freie-Wähler-Hochburg mit einer jahrzehntelangen Strahlkraft über dem Landkreis hinaus sei. Das Feld sei vorbereitet, Frankl habe hervorragende Vorarbeit geleistet. Auch Joachim Hanisch dankte dem scheidenden Marktoberhaupt für dessen leistete Arbeit.

Hans Beck schlug im Anschluss Reinhard Ehemann als Bürgermeisterkandidat der FWG vor. Der Bewerber für das Amt des Rathaus-Chefs ist 49 Jahre alt, ein gebürtiger Brucker, hier aufgewachsen, verheiratet und hat drei Kinder. Nach einer technischen Ausbildung durchlief er eine weitere Ausbildung zur Verwaltungsfachkraft, seit 26 Jahren ist er im Brucker Rathaus tätig, wo er sämtliche Abteilungen kennengelernt habe.

"Bei einer möglichen Wahl in das Bürgermeisteramt strebe ich vor allem ein verträgliches Miteinander an", so Ehemann. Für Bruck sehe er noch viel Potenzial, dabei müsse man stets die Fördermöglichkeiten im Auge behalten. Mit seinem breitgefächerten Wissen möchte er dem Bürger als kompetenter Ansprechpartner zur Seite stehen. Als aktiver Jäger, Imker und Gartler wisse er um die schützenswerten Belange der Natur. Ehemann machte deutlich, dass er ein Ende des Schreckgespensts "Kombiklassen" anstrebe. Auch wünsche er sich ein betreutes Wohnen für Bruck. In geheimer Wahl wurde der Kandidat mit großer Mehrheit ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus geschickt.

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