29.10.2019 - 08:26 Uhr
Brünst bei GeorgenbergOberpfalz

Feuerwehrhaus nimmt Formen an

Das Richtfest ist für die Feuerwehr Brünst ein weiterer Meilenstein. 2020 soll die Einweihung über die Bühne gehen.

Eingerahmt von Josef Bodensteiner (rechts) und Tobias Bodensteiner (Mitte) sowie Mitarbeitern der Zimmerei Bodensteiner in Obertresenfeld präsentiert Bürgermeister Johann Maurer den Verantwortlichen der Feuerwehr Brünst und weiteren Gästen den Richtbaum.
von Josef PilfusekProfil

Das herrliche Wetter – sowohl im Sommer als auch im Herbst – waren sowohl für Bürgermeister Johann Maurer als auch für die Kommandanten Michael Stahl und Bringfried Bock mit ausschlaggebend, dass der Neubau des Feuerwehrhauses für die Brünster Feuerwehr bisher zügig und vor allem ohne Probleme über die Bühne gegangen ist. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer hätten wir das alles aber nicht geschafft“, bescheinigten die Chefs der Aktiven den Frauen und Männern ein herausragendes Engagement.

Und so stand das Richtfest am Montagmittag ganz im Zeichen des Dankes an alle. Darunter war auch der Waidhauser Unternehmer Robert Lindner. Er hatte bei den Arbeiten seinen Kran und das Notstrom-Aggregat kostenlos zur Verfügung gestellt.

Dem Rathauschef war es als Bauherr vorbehalten, den letzten Nagel in den von der Zimmerei Josef Bodensteiner in Obertresenfeld angefertigten Dachstuhl zu schlagen. Dabei freute er sich, „dass die Arbeiten unfallfrei über die Bühne gegangen sind“. Dank sagte er auch Oliver Völkl von der Völkl Bau GmbH in Hagenhaus. „Ihr habt ebenfalls hervorragende Arbeit geleistet“, anerkannte Maurer.

„Viele Stunden sind vergangen, seit man das Werk hat angefangen“, begann Tobias Bodensteiner seinen Richtspruch und freute sich: „Es floss der Schweiß bei Sonnenglut, gelobt sei Gott, es floss kein Blut. Hier steht es nun in voller Pracht, durch fleißige Hände wahrgemacht.“ Außerdem stellte er im Hinblick auf die Gestaltung des neuen Domizils der Feuerwehr Brünst fest: „Passgenau in der Form und der Gestalt, wohlgelungen, ein Kunstwerk halt.“ Den größten Dank richtete der Juniorchef an den Herrgott, „der du uns hast hier und immerdar bewahrt vor Schaden und Gefahr.“

Zusammenfassend bat Bodensteiner, als er die leeren Gläser vom Dach geworfen hatte: „Mögen diese Scherbensplitter das Bauwerk schützen vor Gewitter und vor allem Unheil noch. Die Feuerwehr Brünst lebe hoch, hoch, hoch!“ Natürlich ging die Aktion nicht ohne die obligatorische „Taufe“ über die Bühne. Und da musste der Kommandant höchstpersönlich daran glauben. Michael Stahl nahm die Wasserdusche aber mit Humor. „Heute ist ja schönes Wetter“, war sein Kommentar dazu. Schließlich wies er darauf hin, „dass für die Helfer noch eine eigene Feier stattfinden wird“.

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