Bühl bei Freudenberg
01.08.2019 - 10:00 Uhr

Neuer Tragkraftspritzenanhänger für die Feuerwehr Bühl

Der 53 Jahre alte Tragkraftspritzenanhänger der Feuerwehr Bühl wird außer Dienst gestellt. Neue Gerätschaften halten Einzug ins Feuerwehrhaus.

Pfarrvikar Rudolf Kratzer erteilt dem neuen Tragkraftspritzenanhänger der Bühler Wehr den kirchlichen Segen. Bild: sche
Pfarrvikar Rudolf Kratzer erteilt dem neuen Tragkraftspritzenanhänger der Bühler Wehr den kirchlichen Segen.

Der neue Tragkraftspritzenanhänger stellt eine deutliche Verbesserung dar. Er wird den Feuerwehrleuten die Einsätze erleichtern und die Sicherheit erhöhen. Damit steigt auch für die Bevölkerung der Schutz. Pfarrvikar Rudolf Kratzer erteilte dem neuen Tragkraftspritzenanhänger den kirchlichen Segen und stellte Gerät und Mannschaft unter den Schutz ihres Patrons, des heiligen Florians.

Er wisse sehr wohl, welche Verantwortung die Frauen und Männer der Feuerwehren tragen, sagte Bürgermeister Alwin Märkl bei der Veranstaltung. Daher sehe er es als gemeindliche Verpflichtung an, für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen. Damit verbunden sei ein modernes technisches Equipment. Denn neben ihrem Wissen und Können seien die Feuerwehrleute auf eine gute Ausrüstung angewiesen, um ihre vielfältigen Aufgaben schnell, sicher und gut erfüllen zu können.

Man habe neben der Standardbeladung ein Konzept erarbeitet, das es erlaube, mit LED-Lichtern am Hänger und Lichtmasten die Umgebung auszuleuchten und mit Ladegeräten für Funk und Taschenleuchten die Einsatzbereitschaft jederzeit sicherzustellen. Der Bürgermeister nützte die Gelegenheit, den Mitgliedern der anwesenden acht Gemeindefeuerwehren für ihre Leistungen zu danken. Seien sie doch rund um die Uhr bereit, ihren Mitbürgern bei Bedarf Hilfe zu leisten und Gefahren abzuwenden.

Der Vorsitzende der Feuerwehr Bühl, Stephan Hartmann, zeigte sich erfreut über die Ersatzbeschaffung. Bei einem Referenzbesuch bei der FFW Prackendorf im Landkreis Schwandorf sei den Bühler Floriansjüngern sehr schnell klar geworden, dass auch sie die Ausstattung ihres Tragkraftspritzenanhängers den erforderlichen Ansprüchen anpassen müssten. Er dankte den Feuerwehrleuten für die dabei 250 Stunden investierte ehrenamtliche Arbeit. Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl stellte fest, dass auch die kleineren Wehren mit ihren Ortskenntnissen mehr denn je gebraucht würden.

 
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