05.03.2021 - 14:45 Uhr
BurglengenfeldOberpfalz

Immenser Schaden nach Wohnhausbrand in Burglengenfeld

Ein Wohnhaus in Burglengenfeld ist nach einem Brand nicht mehr bewohnbar. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar, der Schaden immens.

In einem Carport in Burglengenfeld brach am Donnerstagabend ein Brand aus. Die Flammen griffen auf das angrenzende Wohnhaus über und verursachten einen hohen Schaden.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Die Feuerwehr wurde am Donnerstag gegen 20.30 Uhr zu einem Brand in der Laßlebenstraße in Burglengenfeld gerufen. "Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte der komplette Dachstuhl des Wohnhauses", teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz am Freitag mit.

Wie aus einer Pressemitteilung der Feuerwehr Burglengenfeld hervorgeht, begannen die Aktiven sofort mit den Löscharbeiten und setzten die Drehleiter ein, da sich der Brand bereits in das erste Obergeschoss ausgebreitet hatte. "Parallel dazu drangen drei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor, um sicherzustellen, dass niemand mehr in dem Gebäude ist", schreibt die Feuerwehr weiter.

Nachdem dies ausgeschlossen werden konnte, wurde versucht, den beginnenden Dachstuhlbrand von innen zu bekämpfen. Hier musste laut Mitteilung auch ein zweiter Löschversuch abgebrochen werden, da die Hitzeentwicklung extrem zugenommen hatte. Deshalb mussten die Flammen von außen bekämpft werden. Parallel dazu wurden Maßnahmen eingeleitet, um die Nachbargebäude zu sichern.

Laut Feuerwehr war der Brand um etwa 23 Uhr unter Kontrolle. Im Anschluss habe das Abtragen des Dachstuhls mit der Drehleiter und das Ablöschen der letzten Glutnester begonnen. Das Technische Hilfswerk aus Schwandorf half mit einem Kran beim Abtragen des Dachstuhls. Die Brandwache der Feuerwehr Burglengenfeld blieb bis etwa 4.30 Uhr an der Einsatzstelle.

Im Einsatz waren etwa 150 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Burglengenfeld, Teublitz, Maxhütte-Haidhof, Meßnerskreith, Winkerling, Pirkensee und Regenstauf, rund 30 Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes sowie – wie bereits erwähnt – das Technische Hilfswerk.

Wie es im Bericht des Polizeipräsidiums weiter heißt, kam der Hauseigentümer während der Löscharbeiten zu seinem Haus zurück. Er habe einen Schock erlitten, sei durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt worden und habe bei Bekannten eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden.

Weitere Polizeimeldungen aus der Region

Am Freitagvormittag untersuchten dann Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Amberg die Brandstelle. "Nach den bisherigen Erkenntnisse brach der Brand außerhalb des Wohnhauses in einem angrenzenden ,Lager-Carport' aus, breitete sich außen über die Fassade und das Dachgeschoß in das Hausinnere aus", schreibt die Polizei. Die Begehung habe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden erbracht. Die Brandursache ist jedoch weiterhin unklar.

Bei einer Brandnachschau am Freitagmittag mussten nochmals auftretende Glutnester durch die Feuerwehr unter Einsatz der Drehleiter gelöscht werden. Der Schaden an dem Wohnhaus wird auf etwa 350 000 Euro geschätzt.

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