Burglengenfeld
07.12.2020 - 10:47 Uhr

Polizei warnt vor Bettlergruppen

Vermehrt sind in Burglengenfeld derzeit Bettler unterwegs. Sie geben vor, ein Zentrum für behinderte und arme Kinder errichten zu wollen, und bitten um Spenden. Die Polizei warnt davor, den Personen Geld zu geben.

Im Stadtgebiet von Burglengenfeld sind derzeit vermehrt Bettlergruppen unterwegs, die für einen vermeintlich guten Zweck um Geld bitten. Symbolbild:  Friso Gentsch/dpa
Im Stadtgebiet von Burglengenfeld sind derzeit vermehrt Bettlergruppen unterwegs, die für einen vermeintlich guten Zweck um Geld bitten.

Beamte der Polizeiinspektion Burglengenfeld gingen bereits seit Mittwoch immer wieder Hinweisen auf Bettler nach, die sich im Stadtgebiet aufhalten sollten. Am Donnerstagabend stießen die Ordnungshüter nach weiteren Hinweisen auf eine Gruppe von rumänischen Staatsangehörigen.

Die Personen sammelten insbesondere auf Parkplätzen vor Verbrauchermärkten Geld unter dem Vorwand, ein Zentrum für behinderte und arme Kinder einrichten zu wollen, berichtet die Polizei. Sie erwarten nun Anzeigen wegen Betrugsdelikten und Urkundenfälschung.

Im gesamten Bundesgebiet treten seit Jahren immer wieder Bettlergruppen – vorwiegend aus südosteuropäischen Staaten – auf. Die Täter geben laut Polizei meist vor, für einen angeblich gemeinnützigen Zweck oder wegen einer privaten Notlage Spenden zu sammeln. Auch gehen einige der Gruppen von Haustüre zu Haustüre, um Geld zu erbetteln.

Weitere Polizeimeldungen aus der Region

"In diesen Fällen wird geraten, keinen weiteren Kontakt zu den Personen aufzunehmen, die Haustüre zu schließen und umgehend die Polizei zu informieren", empfiehlt die Polizei. Es könne durchaus auch vorkommen, dass die Bettler aufdringlich oder gar aggressiv werden, falls sie keine Spenden erhalten.

Die Polizei rät dazu, solche organisierten Bettlergruppen nicht mit Spenden zu unterstützen: "Es stehen keine gemeinnützigen Organisationen hinter diesen Personen, die gesammelten Geldbeträge verwendet die Tätergruppierung für sich selbst". Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte stets die Polizei über die Notrufnummer 110 informieren.

 
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