Burgtreswitz bei Moosbach
03.01.2020 - 10:59 Uhr

Marode Dorfkirche Burgtreswitz durch Spenden sanieren

160 Jahre alt ist die Dorfkirche von Burgtreswitz. Seit Jahren wartet sie auf die dringend erforderliche Renovierung. Der Glockenturm ist schief, die Risse werden immer größer, und der Putz fällt überall ab.

Hans-Josef Völkl (Zweiter von links) übergibt an Bürgermeister Hermann Ach (links) Geld für die Kirchensanierung. Alfred Hierold (Zweiter von rechts) sichert zudem eine private Spende zu. Darüber freut sich auch Mesnerin Monika Schnupfhagn. Bild: gi
Hans-Josef Völkl (Zweiter von links) übergibt an Bürgermeister Hermann Ach (links) Geld für die Kirchensanierung. Alfred Hierold (Zweiter von rechts) sichert zudem eine private Spende zu. Darüber freut sich auch Mesnerin Monika Schnupfhagn.

Dazu kam im August 2019 ein schwerer Sturmschaden. Bei einem Gottesdienst in der Dorfkirche zum Jahreswechsel wurde die Bevölkerung auf diesen schlimmen Zustand des Kirchleins hingewiesen und um Spenden für die Restaurierung und Turmsicherung gebeten. Dabei gestalteten der Kinderchor und der Feiertagschor unter Leitung von Hans-Josef Völkl (Ferdl) auf der Orgel den von Alfred Hierold zelebrierten Gottesdienst musikalisch. Johannes Stahl empfing am Eingang zur Kirche die Besucher mit Musik und spielte auf seiner „Böhmischen Harmonika“ auf.

Hierold freute sich über die Initiativen der Burgtreswitzer Bevölkerung und der Gemeinde Moosbach zur Erhaltung der Ortskirche und sicherte den Verantwortlichen eine Privatspende für die Kirchenrenovierung zu. Bürgermeister Hermann Ach informierte über den Stand der geplanten Renovierungsarbeiten. Momentan sei man in der Planungs- und Prüfungsphase. Schon vor dem Sturmereignis im August 2019 waren Baustatiker und das Landesamt für Denkmalpflege eingeschaltet.

Hans-Josef Völkl übergab nun im Zuge des Gottesdienstes an Bürgermeister Hermann Ach eine Spende in Höhe von 350 Euro für die Kirchensanierung. Das Geld, so Völkl, stamme aus den Erlösen einer Maiandacht mit anschließender Verköstigung der Besucher auf dem Kirchplatz. Der Feiertagschor stockte den Betrag noch auf.

 
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