„Wohin soll ich mich wenden“, stimmte der Kirchenchor beim Requiem für Monika Meiller aus Burgtreswitz ein. Abschied nahmen neben den Angehörigen viele Trauergäste in der Pfarrkirche in Moosbach. Das Requiem hielten Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega und Diakon Herbert Sturm. Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega betete für die Verstorbene. Zuvor wurde die Urne auf Wunsch der Verstorbenen im Friedhof in Moosbach im Familienkreis beigesetzt.
Diakon Herbert Sturm hielt die Predigt. Er führte aus, dass es besonders schwer ist, wenn ein Mensch geht, der so selbstverständlich zum Leben gehört hat. Ein Mensch, dessen Stimme wir kennen, dessen Lachen wir im Ohr haben und dessen Gegenwart uns vertraut war: So ein Mensch sei Monika Meiller, geborene Hammerl, gewesen. Sturm blickte auf ihr Leben zurück. Geboren wurde sie im März 1958. Ihr Leben war geprägt von Verantwortung, von Sorge um andere, aber auch von Freude und schönen Begegnungen.
Als Altenpflegerin hat sie sich beruflich um Menschen gekümmert. Aber dieses sich Kümmern sei bei ihr nicht nur ein Beruf, sondern ein Stück ihres Wesens gewesen. Auch ihre Mutter hat sie lange Zeit begleitet und gepflegt. Sie hat Verantwortung übernommen und ist für sie da gewesen. Dafür dankte ihr Diakon Sturm.
Im Februar 1976 heiratete Monika Meiller Karl Meiller aus Burgtreswitz, der bereits im Jahr 2016 verstarb. Drei Kinder, Anja, Georg und Andrea, wurden ihnen geschenkt. Eine besondere Freude waren für Monika Meiller ihre Enkel Dominik, Franziska, Paulina, Finn und Noah. Sie war Ehefrau, Mutter, Großmutter, Tochter, Schwester und Freundin. Sie wusste auch, dass das Leben nicht nur aus Pflichten bestehen darf. Mit ihren Freundinnen war sie gerne auf Ausflügen unterwegs, ob zu Gesprächen oder um miteinander zu lachen.
Im Jahr 2019 erkrankte Monika Meiller an einer heimtückischen Krankheit. Sie musste einen schweren Weg gehen, der viel Kraft gekostet hat. Am 8. August 2026 ist sie viel zu früh im 68. Lebensjahr verstorben. Der Kirchenchor gestaltete die Trauerfeier, begleitet von Hubert Reimer, an der Orgel mit.













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