Das hätten sich die Gesangsgruppen nicht besser aussuchen können: Zum ersten Mariensingen in der St. Jakobus-Kirche lachte – unytpisch für den bisherigen Mai – die Sonne auf die Gemeinde herab. Als hätte die Heilige Maria selbst ein Auge auf die Premiere gehabt.
Im Gottesdienst begrüßte Pfarrer Edmund Prechtl zahlreiche Gläubige. Auffällig war, dass die hinteren Reihen eng gefüllt waren, sich aber keiner nach vorne traute und Abstand zu Altar, Pfarrer und den Gesangsgruppen hielt.
Obwohl diese im Mittelpunkt des Geschehens standen: Der Kirchenchor Burkhardsreuth unter der Leitung von Hans Hofmann und der Männergesangsverein Trabitz-Neustadt am Kulm unter der Leitung von Heinz Schmidt, der Zitherclub Erbendorf und die „Zwa“ feierten und sangen über die Heilige Maria.
Pfarrer Prechtl eröffnete mit Gemeindereferentin Anita Pollik aus Bernhardswald mit dem Lied "Als Maria übers Gebirge ging". Alle Gruppen gaben zwischen den Fürbitten Lieder über die Mutter Gottes zum Besten, vom "Ave Maria" über "O Maria, Gnadenvolle" bis hin zu "Maria, unsere Mutter". Der Zitherclub gab mit Geige, Gitarre, Harfe und eben der Zither instrumentale Stubenmusik wieder.
Die Fürbitten behandelten verschiedene Phasen im Verhältnis zwischen Gott und Maria: Der Engel Gabriel prophezeit ihr den Sohn Gottes, die Menschwerdung Gottes und Gott als Retter. "Der Allmächtige wird den Hungernden Essen geben, die Mächtigen entheben und die Reichen stürzen", hieß es in einer der Ansprachen. Am Ende schlossen alle Musikgruppen mit dem Lied "Meerstern ich grüße dich".
"Eine gelungene Premiere des Mariensingens in Burkhardsreuth", meinte Hans Hofmann, der Leiter des Kirchenchors. Die Veranstaltung soll nun jährlich stattfinden. "Für die Zukunft können es gerne mehr Besucher werden. Aber fürs erste Mal hat's so gepasst", sagte der Preißacher.















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