Burkhardsrieth bei Pleystein
17.11.2019 - 14:12 Uhr

Neue Brücke über die Pfreimd gewährt freie Fahrt

Die neue Brücke über die Pfreimd unterhalb von Burkhardsrieth ist offiziell eingeweiht. Bürgermeister Rainer Rewitzer nannte die tatsächlichen Baukosten gegenüber der Kostenberechnung eine Punktlandung.

Bürgermeister Rainer Rewitzer (rechts am Pult) freut sich bei der offiziellen Einweihung der Brücke über die Pfreimd, das die Kostenschätzung mit den tatsächlichen Kosten übereinstimmt. Bild: bey
Bürgermeister Rainer Rewitzer (rechts am Pult) freut sich bei der offiziellen Einweihung der Brücke über die Pfreimd, das die Kostenschätzung mit den tatsächlichen Kosten übereinstimmt.

Bürgermeister Rewitzer hieß unterm kühlen Herbsthimmel neben dem Stadtpfarrer Hans Ring, Mitglieder des Stadtrats, die Vertreter des Marktes Waidhaus und Eslarn, Markus Bauriedl und Josef Illing, sowie die Vertreter des Architekturbüros Kohl & Partner, der Baufirma Wagner und Bürger aus dem Ortsteil willkommen.

Das Pleysteiner Stadtoberhaupt blickte auf dieVorbereitung zum Neubau der Brücke zurück, mit dem sich bereits 2008 der Pleysteiner Stadtrat beschäftigte. Schon damals sei der Handlungsbedarf erkannt worden, die Realisierung scheiterte aber an den städtischen Finanzen. Der Erhalt der Stabilisierungshilfe habe im Jahr 2018 dann den Bau mit der vorausgehenden Planung ermöglicht. 90 Prozent der zuschussfähigen Kosten habe die Stadt als Empfänger von „Stabi“ erhalten, berichtete das Stadtoberhaupt.

Zugrunde lag dabei die geschätzte Bausumme von 620.000 Euro. Der Stadtrat habe unter Berücksichtigung der zu erhaltenden Zuschüsse den Bau der Brücke beschlossen. Rewitzer beschrieb die Bauweise der Brücke, die auch den Ablauf eines 100-jährigen Hochwassers der Pfreimd nicht beeinträchtigt. Als Punktlandung nannte das Stadtoberhaupt die erreichten Baukosten mit Blick auf die Kostenschätzung, aber auch die Einhaltung der Zeitvorgaben. Die Behelfsumfahrung der Baustelle sei aufgrund des Entgegenkommens des unterhalb liegenden Eigentümers einer Stau- und Triebwerksanlage mit Stromerzeugung, aber auch dank der Bereitstellung des notwendigen Grundes für die Umfahrung selbst durch die entsprechenden Grundstückseigentümer möglich gewesen.

Stadtpfarrer Pater Hans Ring sprach von einem schönen Zeichen, wenn bei Einrichtungen, die dem Verkehr dienen, der Segen Gottes als Wegbegleiter erbeten wird. Im Gebet bat er um den Segen für die Brücke, die den Menschen die Begegnung erleichtert, die auch sicheren Übergang gewährt und Gefahren fernhält.

Architekt Martin Kohl schilderte den Ablauf der Bauarbeiten und die Bauweise der Brücke, die an einem Stück über den Fluss führt. Auch er lobte den Unterlieger an der Pfreimd, der mit seinem Entgegenkommen mögliche Hochwasserschäden während der Bauphase verhindert habe. Bauunternehmer Siegfried Wagner, Baufirma Wagner den Brückenbau eine „der größten Baustellen“ und erwähnte scherzhaft, dass die Umfahrung der Nutzung „vielen Fahrzeuge“ diente.

Nach den Ansprachen und der Segnung der Brücke durchschneiden Bürgermeister Rainer Rewitzer und zweite Bürgermeisterin Andrea Lang das weiß-blaue Band. Bild: bey
Nach den Ansprachen und der Segnung der Brücke durchschneiden Bürgermeister Rainer Rewitzer und zweite Bürgermeisterin Andrea Lang das weiß-blaue Band.
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